Review

Beginnt atmosphärisch spannend, verebbt jedoch zusehends zur Nichtigkeit. Der Musicscore ist überzeugend. Die Maske des Mörders ist ein Witz. Die Morde kommen dicht an ein 12er-Rating heran. Die Schauspieler sind keine Totalausfälle. Hier ist die Vorspultaste der Freund des Zuschauers. Leider wird es nur zögerlich spannend. Die Auflösung des klassischen Whodunit-Konzepts holt keine Katze vom Ofen hervor. Eigentlich eine Zeitverschwendung. Nur Jess Franco-Fans wirklich zu empfehlen. Jedoch gibt es keine Nacktheit wie in anderen seiner Werke.
IM SCHATTEN DES MÖRDERS hätte interessant werden können. Leider gelang es dem Regisseur nicht, eine spannende Struktur aufzubauen. Gewitterdonner reichen nicht aus, um einen Horrorfilmfan zu fesseln. Anleihen zum Giallo sind erkennbar, doch verpuffen so rasch, wie sie zu erkennen sind.
Der Film bleibt leider bis zum Schluss eine unerfüllte Sache und letztendlich eine Enttäuschung, die zwangsläufig eine Schlechtnote bringt.
Keine Ahnung, ob Franco mit seinen Erotikfilmen besser war.
Ich will es auch gar nicht wissen.
Sein Ausflug ins Krimigenre ist jedenfalls ein schlicht unnützer Beitrag.

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