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Das Zombie-Genre ist doch noch nicht ganz ausgestorben.

Jim wacht nach 28 Tagen Koma auf und muss erfahren, dass fast alle Menschen von einem schrecklichen Virus dahingerafft wurden. Dieser Virus macht die Menschen zu blutrünstigen Infizierten, dessen Gier nach Menschenfleisch schier unersättlich ist. Doch Jim ist nicht der einzige Überlebende. Zusammen mit den restlichen Überlebenden macht er sich auf den Weg, um die letzten Menschen zu finden. Ein langer Weg beginnt ...

Mein erster Gedanke war: Endlich ein Film, der seine großen Vorbilder huldigt. Tatsächlich ist "28 Days Later" ein (fast) reinrassiger Untoten-Film, der sich nicht hinter dem Vorbild, nämlich der Dead-Trilogie, zu verstecken braucht (auch wenn er kräftig bei ihnen klaut). Zwar sind hier die Zombies nicht Zombies sondern Infizierte, was aber dem Film die Bezeichnung Zombie-Film aber trotzdem gerechtfertigt (Infizierten-Film hört sich irgendwie abschreckend an).
"28 Days Later" ist in fast allen Belangen perfekt: Der Film hat eine unglaublich düstere und apokalyptische Atmosphäre, dessen Wirkung mit ein paar ziemlich harten (aber nicht blutigen) und sehr schnell geschnitten Gore-Szenen noch verstärkt wird. Die Schauspieler machen ihre Sache perfekt. Jeder spielt seine Rolle so, wie man es sich wünscht. Auch am Soundtrack gibt es nichts zu bemängeln. Dieser passt zu "28 Days Later" so gut, wie die Goblin-Musik zu den Argento-Filmen. Besonders das Hauptstück von "Godspeed your black Emperor" hat es mir angetan.

"28 Days Later" ist (jedenfalls für mich) eine Modernisierung des Zombie-Films. 9/10

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