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Im US-amerikanischen Niemandsland Wisconsin geht ein Meteorit nieder. Ein tölpelhafter Farmer findet an der Einschlagstelle eine tote Kuh und mehrere Gesteinsbrocken vor. Letztere nimmt er mit nach Hause und sägt sie auf. Klar, würde jeder machen. Als die Kokosnuss geknackt ist, kommen zum Vorschein ein kristallener Inhalt, der nach Diamanten aussieht, und, was dem Bauern leider entgeht, eine Spinne. Eine ziemlich fette, vogelspinnenartige sogar. Und die vermehrt sich und wächst und wächst… Bald tummeln sich auf dem kleinstädtischen Volksfest kleinbusgroße Riesenspinnen, die Appetit auf Erdlinge haben. Zwei Wissenschaftler, die von dem Meteoritenabsturz Wind bekommen haben, schreiten zum Einsatz…

ANGRIFF DER RIESENSPINNE ist Tierhorror, wie man ihn sich wünscht. Dämliche Story (hier: nahe angesiedelt an DER BLOB, KOSMOKILLER und CREEPSHOW [der Episode mit Stephen King]), bescheuerte Charaktere (ein Bauer, der fremdgeht, und seine dauerbesoffene Frau), miese FX und ganz viele fiese Krabbelviecher. Das Beste am Film sind natürlich die überdimensionalen Spinnenmodelle. Es sieht fast so aus, als hätte man, um den überdimensionalen Achtbeinern Leben einzuhauchen, ein Auto in ein Spinnenkostüm gesteckt. Sieht jedenfalls unwahrscheinlich unecht und albern aus.
Geboten werden des Weiteren riesenhafte, flauschige Spinnennetze und ständig quasselt ein Prediger via Radio und TV, als wäre die Spinnenplage eine Strafe Gottes. Ganz schön daneben.

ANGRIFF DER RIESENSPINNE ist netter Spinnen-Schund, sehenswert vor allem wegen seiner trashigen FX. An modernere Ableger wie ARACHNOPHOBIA und BIG ASS SPIDER kommt er freilich nicht ran. MÖRDERSPINNEN mit Bill Shatner oder ARACHNOQUAKE kann er aber durchaus das Wasser reichen.

Fazit:
Hey, spinn i, oder wos!?

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