Review

Inhalt:

Hsiao (Blacky Ko) ist ein armer Kerl, der in der Baumwurzel-Schnitzerei seines Onkels (Jack Long) arbeitet. Seine Liebe zu der schönen Tien (Cecilia Wong) steht unter keinem guten Stern. Zwar liebt ihn die junge Dame auch, doch verbietet ihr Vater aus Standesdünkel jedweden Kontakt zu Hsiao. Ein ums andere mal bezieht Hsiao, der von KungFu keinen blassen Schimmer hat, daher Prügel von den Leibwächtern des Vaters, deren Anführer der überhebliche Ma (Chang Chi) ist.

Karato (John Liu), ein meisterhafter KungFu-Kämpfer und Polizei-Sergeant, ist auf der Suche nach einem Mann namens "Tiger". Dieser "Tiger" wurde einst unehrenhaft aus dem Shaolin-Kloster entlassen, und sorgt seitdem unerkannt als Chef einer Verbrecherbande die Morde und Diebstähle begeht, für Furore.

Die Wege der beiden, Hsiao und Karato, kreutzen sich, und Karato rettet Hsiao das Leben. Hsiao möchte von Karato im KungFu unterrichtet werden. Ein intensives Training beginnt, und Hsiao beherrscht das KungFu bereits so perfekt, dass er sich gegen Ma und dessen Leute verteidigen kann. Derweil fahndet Karato nach "Tiger", doch der ist unauffindbar.
"Tiger" weiß jedoch, dass Karato hinter ihm her ist und sucht maskiert den Show-Down, ein erstes Duell endet mit einer Niederlage Karatos, dem die Flucht gelingt.

Letztendlich gelingt es Karato, das Geheimnis um "Tiger" zu lüften..., und die Überraschung ist groß.....

Es kommt zum erbarmungslosen Show-Down, in dem auch Hsiao, der ein gelehriger Schüler Karatos war, endtscheidend eingreift.......


Fazit:

Der Eastern "Karato - Der Todesstoß" ist ein Eastern mit Schwächen, da die Story oftmals nahe daran ist, den Faden zu verlieren. Doch ich fühlte mich gut unterhalten, und das lag an John Liu..., er reißt, wie so oft in den Filmen in denen er agiert, durch seine Erscheinung und vor allem seinem Können, die Sache noch aus dem Feuer.
So auch in diesem Eastern-Actioner vom Fließband....

Liu´s Stärke ist sein KungFu, vor allem seine atemberaubende Beintechnik..., wie sie ja auch schon im excelenten "Die Stahlfaust" zu bewundern war. Das sieht man von allen Eastern-Stars nur von ihm so spektakulär.
Auch in diesem Streifen präsentiert Liu seine epochale Technik, und einige Moves sind schon echt verblüffend.
Doch nicht nur sein KungFu besticht hier..., seine Darstellung der Figur des "Karato" ist trocken heraus..., und die Synchronisation kann dies auch gelungen untermauern.

Pluspunkte können auch die witzig-trickreichen Trainings-Sequenzen mit Blacky Ko verbuchen. Der anfangs ungelenk und klobig wirkende moppelige Darsteller täuscht zunächst alle Zuschauer, läuft aber im Training zur Höchstform auf.
Die Fights sind solide umgesetzt, gutes Dubbing, starke Techniken.

Minuspunkte erhält die Story, die im dritten Viertel schon irgendwie verwirrend und langatmig daherkommt, doch der Show-Down reisst ziemlich alles wieder heraus.

"Karato - Der Todesstoß" ist sicher keine hohe Kunst, doch ein noch insgesamt solider Fließband-Eastern und KungFu-Actioner, vor allem mit einem hier noch am meisten überzeugenden John Liu.

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