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Der Polizei-Sergeant Karato ist auf der Suche nach einem Mann den man Tiger nennt. Dieser soll für Verbrechen und Mord verantwortlich sein. Zuerst trifft Karato jedoch auf den jungen Hsiao, dem er das Leben rettet und der ihm nun bei der Suche nach dem Tiger helfen soll.

Die Anfangsmusik ist sehr passend ausgewählt worden und die Credits werden sehr gut präsentiert. Anschließend wird jedoch bei den Kämpfen und der Verfolgung von Hsiao eine Musik eingesetzt die an den Zirkus erinnert. Vollkommen daneben.

„Wer bist du?“
„Karato“

Die deutsche Synchronisation haut im ersten Drittel recht gut auf den Putz wenn es um solche Dialoge geht. Auch die Betonung einiger Vokale und Silben die der Synchronsprecher, John Liu in den Mund legte sind unglaublich. Gleichzusetzen mit den Betonungen einen Mannes der tagtäglich im Spurt 31mal mit dem Kopf vor die Wand läuft. Als Karato nach dem Tiger fragt und wo er sich versteckt halten könnte erhält er als Antwort, dass hier doch kein Zoo sei. Spitzfindigkeiten die besten unterhalten können, wenn man diese Art des Humors mag.

Doch abgesehen von erwähnten Dialogen geht es bei „Karato“ ernsthaft zu und die Suche nach dem großen Unbekannten, dem Mörder den man Tiger nennt kann für einige Spannung sorgen. Auch die Kämpfe sind sehr ansehnlich und John Liu kann sich richtig schön austoben, gerade wenn es gegen die beschmierten Ting-Brüder geht.

Fazit: Aus meiner Sicht sehr gute Unterhaltung und wesentlich besser als einige Kritiken erahnen lassen.

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