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Die berühmte Mode-Fotografin Laura Mars schockt mit ihren eigenwilligen Fotos viele Leute. Sie kombiniert Mode mit Mord und Totschlag, nimmt teure Pelze vor brennenden Autowracks auf und lässt Männer als Leichen zu Füssen ihrer extravaganten Modemädchen liegen. Sie schafft sich mit diesen Schockbildern anscheinend Todfeinde. Die Herausgabe eines Fotobuchs mit dem Titel DIE AUGEN DER LAURA MARS und die Eröffnung einer grossen Fotoausstellung sind zugleich der Anfang einer Mordserie, der die schönsten "Mars-Mädchen" zum Opfer fallen. Das schrecklichste an der Sache ist aber, das Laura Mars all diese Morde in Visionen miterlebt, sie sieht durch die Augen des Mörders, wenn der nächst Mord geschieht.
Faye Dunaway spielt den Part der Laura Mars sehr überzeugend, wie schon in "Network" verkörpert sie einen weiblichen Vollprofi im Rampenlicht des öffentlichen Lebens - mit Problemen im Privatleben. Wer auf die Fotos von Helmut Newton steht, wird Freude an diesem Film haben, er realisierte die kühl-erotischen Bilder der Laura Mars. Irvin Kersher ist hier ein Thriller gelungen wie er sein soll: Eine Reihe unerklärlicher Mordfälle und eine Reihe möglicher Mörder, das alles sorgt für Spannung bis zum überraschenden Ende, welches allerdings den Einen oder Anderen etwas enttäuschen dürfte, da es nicht ganz glaubwürdig ist, schön schizophren ist es aber allemal.

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