Die Führer der Condor Ninja Squad betreiben mit der Hilfe des White und Red Ninja einen schwungvollen Mädchenhandel. Eines Tages erwischen die Cops einen Transport. Die Ware verschwindet aber auf geheimnisvolle Weise. In Wahrheit sind die Girls aber in den Händen der Blue Ninjas, der größten Bedrohung überhaupt! Die Blue Ninjas verlangen eine Million Lösegeld. In Wirklichkeit wollen sie Rache. Und so kommt es zum finalen Showdown, dem Kampf der Ninjas!
Das der obige Kappes hinten auf dem sperrigen Hartboxen Cover nur wenig bis gar nichts mit der tatsächlichen Handlung zu tun hat, weiß man zwar erst hinterher, paßt aber dann doch ganz gut zum Gesamteindruck. Zudem geben hier die Hong Kong Produzenten mal wieder einer ihren scheinbaren Lieblingsbeschäftigungen nach, in denen sie zwei Filme zu einem patchworken und vermutlich ernsthaft glauben, das dies nicht auch der größte Blindfisch unter den Zuschauer nach fünf Minuten merkt. Eine ziemlich blöde Praxis für meinen Geschmack und meistens sind dann die Gesamtwerke eher von der ungenießbaren Natur.
Über die Story braucht man kaum Worte zu verlieren, sie ist Nebensache und interessiert wohl auch keinen. Statt dem angekündigten Mädchenhandel (s. Cover) geht's doch hier eher um Drogen, die in einem Köfferchen verstaut das Objekt diverser Begierden darstellt. Da gibt's die noch nette Anfangssequenz als die Bullen den Schmugglern den Stoff abnehmen, aber dann wird's in den neuer gedrehten Einlagen doch eher ninjalastig, der eher chaotischen Art.
Die Ninjacapes sind schön in allen Regenbogenfarben vorhanden, wer da nun genau gegen und mit wem paktiert scheint da eher Glücksache zu sein. Ich glaub der rote und der weiße gehören den Schmugglern an, werden aber vom blauem vermöbelt, während der orangene meist Wache beim Boss steht. Man merkt aber deutlich das selbst in der Kategorie Fließbandware aus Hong Kong sowohl schauspielerisch als auch kampftechnisch die bestenfalls zweite Garde anwesend war.
Von den Darstellern kennt man sowieso keinen, da bleibt ja wirklich nur noch übrig sich entweder auf die Härte setzen oder die meist sowieso übertriebenen Ninjutsu-Fähigkeiten beinahe schon ins Lächerliche zu übersteigern. Beides wird zwar versucht, will aber nicht so wirklich gelingen. Auch dachte ich immer, das die Hartboxen Versionen uncut sind, aber auch das scheint nicht der Fall zu sein. Gerade als Weißkittel Ninja ein Fünferpack Söldner killt sind für mich deutliche Schnitte im Spiel.
So bleibt eben nur ein halbgarer Mischmasch, bei dem zwar munter, aber genauso unspektakulär gekloppt wird. Die Plotlines beider Filme laufen nie wirklich zusammen. Im schier endlosen Eastern Markt der 70er und 80er kann man sich besseres anschauen.
4/10