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Das ist ein leider nicht ganz geglückter Versuch eines Low Budget Horrorfilms mal etwas Anderes zu sein, in dem Fall eine Art morbide und verdrehte Liebesgeschichte mit regelmäßigen heftigen Morden. Der Auftakt mit dem Liebspaar im Auto im Wald - hat was vom klassischen, wenn auch altbackenen Schauermärchen vom Mörder mit der Hakenhand - lässt noch einen durchschnittlichen Slasher vermuten. Aber dann fesselt der charismatische und charmante Killer seine naiven Kleinstädter-Opfer, die alles freiwillig mit sich machen lassen, und spricht direkt in die Kamera, also zu uns, darüber, dass er der Urenkel von Jack the Ripper ist?! Dass ist schon arg an den Haaren herbeigezogen. Auch die Faibles des neuen "Jack" für Fotos von Todesmomenten und für ätzende Säuren sind eher obskur. Ein bemühter, aber zu konstruierter Beitrag.