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Na, ob das im Sinne von Arthur Conan Doyle wäre? Diese Neuinterpretation des weltberühmten Meisterdetektivs tritt als arroganter, forscher und empathisch verkümmerter Spezi in allen Dingen auf und liegt charakterlich irgendwo zwischen dem Mentalisten, Dr. House, Monk, Dexter und Sheldon Cooper. Diese Art von spleenigen (Anti-)Helden hat sich in den letzten Jahren rapide abgenutzt. Die Fähigkeit Zusammenhänge zu erkennen grenzt bei diesem Sherlock Holmes, wie er an Tatorten rumwetzt und wild Theorien plappert, ans Übermenschliche und ist darum schon wieder lächerlich - weshalb es sich umso seltsamer anfühlt, wann immer sein Name genannt wird. Die immer noch aparte Lucy Liu als dessen pausenlos genervtes Anhängsel wird in schauspielerischer Hinsicht nicht gerade gefordert. Das Duo ist auch kein Dream Team und wuselt sich nur durch entsetzlich konstruierte und mäßig spannende Kriminalfälle.

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