Die Folgen haben mit ca. 15 Minuten eine recht kurze Laufzeit und laufen nach einem ähnlichen Muster ab. Link himmelt seine Prinzessin Zelda an und sehnt sich stets danach von ihr geküsst werden. Die aber wimmelt ihn ständig ab bzw. wenn er doch mal einen Kuss verdient hat, kommt stets etwas dazwischen. Umgekehrt gibt es noch die kleine Fee Spryte die in Link verliebt ist, der wiederum von der Liebelei auch nichts wissen möchte. Die Fee tritt in der Serie ähnlich wie Zeldas Vater, dem König, aber nur gelegentlich auf.
Link selbst wird hier im Gegensatz zu den Videospielen als etwas eingebildeter und ungeschickter Held dargestellt, ist jedoch stets mit seinem Schwert bereit, wenn es um die Rettung seiner holden Prinzessin geht. Aber auch die Prinzessin selbst gibt sich kämpferisch und weiß sich zu wehren. Die Kämpfe selbst sind meist recht kurz. Häufig gibt Link ein, zwei Schüsse mit seinem Schwert ab und die Gegner verschwinden. Ein eher nerviger Running-Gag ist der langgezogene Spruch „Es tuuuuuuut mir leid Prinzessin!“, den Link regelmäßig ablässt.
Als Widersacher erscheint immer wieder der böse, wildschweinartige Zauberer Ganon, welcher mit immer neuen Tricks, Entführungen und hinterlistigen Angriffen versucht das Triforce der Weisheit zu stehlen um die alleinige Macht über Hyrule zu übernehmen. Die Anzahl der Hauptcharaktere bleibt damit recht überschaubar.
Untermalt wird die Serie dabei regelmäßig von der tollen Titelmelodie wie man sie auch aus den Videospielen kennt und an welcher man sich auch nie satt hören kann.
Die Serie kann man insgesamt als solide bezeichnen und sich mal anschauen, wenn man die Videospielvorlage mag und Kindheitserinnerungen an die Zeichentrickserie hat. Kann mich selbst erinnern, vereinzelt mal ne Folge im RTL Vormittagsprogramm Anfang der 90er gesehen zu haben. Da schwingt bei mir noch viel Nostalgie mit. Ein Highlight des Genres ist dieser Cartoon aber nicht. Dafür sind die Geschichten zu oberflächlich und verfügen generell über zu wenig Charaktere.