Review

Kleiner, aber grundsolider B - Selbstjustizstreifen, die zu der damaligen Zeit noch ziemlich gefragt waren, vom MANIAC / MANIAC COP Regisseur William Lustig.
Während der Film also sein übliches Szenario abspielt - Rechtschaffener Bürger verliert seine Lieben durch eine Strassengang, und greift selbst zur Waffe -, und in der Hinsicht überhaupt keine Überraschungen anzutreffen sind [ hatte sogar das Gefühl, den Film schon einmal gesehen zu haben ], gefällt vor allem Robert Forster in der Hauptrolle sowie Musik und Kamera vom üblichen Lustigen Team Jay Chattaway und James Lemmo.
Ausserdem kommt die verkommene Gegend atmosphärisch sehr gut herüber, man erwartet an jeder Ecke einen Spitzbuben, die Polizei bekommt einmal ganz kurz ein Gesicht [ Steve James ], ansonsten sieht man nur ständig einen Polizeiwagen am eigentlichen Brennpunkt vorbeikutschieren.
"Normale" Bürger sind auch kaum anzutreffen, diese [ z.b. die engagierte Staatsanwältin ] sind dann meistens machtlos.
Allerdings hat der Streifen eher ein plätscherndes Tempo, wird zwar nicht langweilig, allerdings hätte ein bisschen mehr Druck überhaupt nicht geschadet

Details
Ähnliche Filme