Mit Vigilante liefert Regisseur William Lustig einen soliden wenn auch nicht überragenden Selbstjustiz Streifen ab
Im Mittelpunkt des Filmes steht dabei der Werk Arbeiter Eddie Marino welcher ein glückliches Leben führt und dabei eine Frau sowie Sohn hat
Das ändert sich allerdings als jene Frau Zivilcourage zeigt und bei einem Zwischenfall an einer Tankstelle dazwischen geht und als Folge dessen mit einer Gang aneinander gerät
Diese taucht darauf hin bei Eddie zu Hause auf während dieser arbeiten ist.
Während die Frau dabei schwer verletzt wird, stirbt der Sohn.
Fassungslos glaub Eddie immer noch an Gerechtigkeit muss aber vor Gericht erleben wie der Täter milde davon kommt.
Als Folge dessen flippt Eddie aus und muss selbst ins Gefängnis.
Also er wieder auf freiem Fuß ist will er nur noch Rache und wendet sich dabei an seinen Arbeitskollegen welcher eine Selbstjustiz Gruppe anführt...
Außer Frage steht das Vigilante nicht darauf abzielt sich kritisch oder ernsthaft mit dem Thema Selbstjustiz auseinander zu setzen.
Zumal der Film wenn dann eher die Pro Situation einnimmt.
Etwas was man wissen sollte um den Film genießen zu können.
Immerhin zieht Lustig den Film Temporeich durch so das zu mindestens keine Langweile aufkommt.
Allerdings könnte der Film etwas mehr Action vertragen.
Einen etwas durch wachsenden Eindruck hinterlassen die Darsteller.
Während der oft in B-Movies auftauchende Fred Williamson durchaus überzeugt vermag Robert Forster das nicht wirklich.
Kein Totalausfall aber mitreißend ist seine Darstellung nicht wobei bezeichnenderweise auch der Tod des Sohnes nur bedingt schockt.
Ohnehin ist das Drehbuch nicht das beste und lässt einige wichtige Fragen offen.
Warum zum Beispiel bekommt Eddie im Knast Hilfe von einem Mithäftling? Auch an Klischees wird nicht gespart.
Dies alles sorgt dafür das Vigilante eben einen eher durchwachsenden Eindruck hinterlässt und somit knappe 6 Punkte von mir bekommt