Island, wie es dem Klischee entspricht: Irr, versoffen, weltoffen.
Und irgendwie wird es schon weitergehen.
Der junge Hlynur ist ein arbeitsloser Taugenichts, dessen Tag mit Masturbation beginnt, mit pornographischen Internetbildern weitergeht und mit Erinnerungen an Jugendspäße, ja, nicht gerade endet, aber doch irgendwie kulminiert. Dann kommt seine Mutter von der Arbeit wieder und er muß sich halbwegs zusammenreißen. Nach dem sich beide bekifft haben, geht das auch eigentlich ganz easy.
Hlynur lebt also ein Leben, wie es sinnentleerter und unerstrebenswerter kaum sein könnte. Bis seine lesbisch veranlagte Mutter eines Tages ihre feurige Flamenco-Lehrerin mit nach Hause bringt...
Alles in allem ein etwas selbstironischer, nicht ganz so tiefgehender Film, der gut für einen gemütlichen Vorweihnachtsabend zu zweit geeignet ist. Ist bestimmt nicht verkehrt, den in OmU zu gucken, denn Isländisch hört sich schon recht lustig an und hat einen ganz eigenen Charme.
Trotz des des geringen Tiefgangs 6 v. 10 Punkten.