Vier dänische Kleinkriminelle bestehlen ihren Boss und wollen sich nach Barcelona absetzen. Dummerweise bleibt ihr Auto stehen und einer von ihnen hat eine Schusswunde.
Also tauchen sie vorübergehend in einem kleinen Kaff in einer maroden Gaststätte ab und geben sich als neue Besitzer aus.
Nach und nach erfährt der Zuschauer in Rückblenden, woher die vier ihre Marotten und Eigenheiten haben. Nur sucht ihr Boss immer noch nach ihnen.
Meinung:
Regisseur und Drehbuchautor Jensen gilt dank Hits wie "Dänische Delikatessen", "Adams Äpfel" oder auch "In China essen sie Hunde" als ein Garant für spezielle dänische Komödien mit viel schwarzem Humor, verschrobenen Charakteren und Drama und/oder Thriller Einschlag.
Sein "Blinkende Lichter" ist einer seiner ersten Filme als Regisseur und kann nicht ganz mit späteren Hits mithalten. Den "trademark" Humor und auch alle anderen Zutaten seiner späteren Filme sind aber ohne Frage schon vorhanden.
Die Prämisse um die vier Kleinkriminellen (alle gewohnt gut und charment-seltsam gespielt) ist durchaus interessant und bietet einiges an skurrilem und schrägen Humor, ebenso wie Drama und gerade gegen Ende auch einige Gewaltspitzen. Allerdings bleibt das Gefühl, dass Jensen da noch einen Hauch mehr hätte rausholen können, gerade wenn man Richtung seines "Adams Äpfel" schaut.
Dennoch unterhält der Film gut und kann gerade mit den Flashbacks seinen Figuren zusätzliche Tragikomik verleihen. Wenn auch noch nicht in dem Maße wie in Jensens späteren Werken als Regisseur.
Kurzum:
Unterhaltsames, frühes Werk von Jensen, das zwar alle Ingredienzien seiner Hits beinhaltet, die aber noch nicht ganz so stark und auf den Punkt ausspielt.