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Ein King Kong grosser und wie Godzilla stampfender Sturmfrisur Bigfoot auf dem Mount Rushmore, Alice Cooper auf einem zugeschneiten 50 Mann Open Air Festival in einem amerikanischen Kaff und zwei sich rivalisierende Altrocker. Das Ganze ist so affig und krude, dass es wehtut. Unlogische Story, depperte Dialoge, unfassbar schlechte Animationen...aber leider nicht auf lustiger Trashebene. Das hier ist 4 Promille Hangoverquark, bei dem man nicht weiss, ob man das gerade wirklich sieht oder nicht. Als billiger SyFy Lückenfüller reichts irgendwie, aber irgendwann kann man nicht mehr hinsehen. Lieber wirklich King Kong schauen. 3/10
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Warum nur haben Syfy/Asylum ihren Bigfoot so riesengroß (ca. 10 Meter) gemacht? Scheinbar sollte der Menschen fressende Sasquatch eine Hommage an den 1933er King Kong sein. Stattdessen hat er aufgrund der miserablen Computeranimationen mehr mit Donkey Kong gemein. Die Helikopter und die meisten Polizeiwagen sind auch von der Marke Billig-CGI. Und dann ist da noch dieser penetrante Ök-Anstrich der Story, der eh völlig aufgesetzt ist, zumal Bigfoot im Wald fast mehr Schaden anrichtet als die paar Holzfäller. Welcher Teufel mag den Rock-Dinosaurier Alice Cooper geritten haben, hier einen vollkommen unlustigen Cameo (auf einer Konzertfestivalbühne vor gerade mal 50 Besuchern!) zu absolvieren? Zumindest der Actiongehalt stimmt und das Finale am Mount Rusmore ist mal was anderes.