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Jack Nicholson war ein grandioser psychopathischer Axtmörder, ein teuflischer Liebhaber von Hexen und auch kein so übler Joker, da müsste er doch auch einen brauchbaren Werwolf abgeben, oder? Theoretisch schon, doch in dieser aalglatten Big Budget Produktion für die breite Masse, die sich für Horror und Monster eben nicht begeistern kann, wird die Bestie im Manne bewusst an der kurzen Leine gehalten, um ja niemanden Angst einzujagen. Es werden zwar ein paar alte Universal Klassiker pflichtgemäß zitiert, aber die meiste Zeit beschränken sich Nicholsons animalische Triebe nur darauf, sich im Yuppie Milieu ein wenig daneben zu benehmen, wie z.B. an der Pinkelrinne. Obwohl ausgerechnet Rick Baker für das MakeUp verantwortlich ist, werden wir um aufregende und allzu plastische Verwandlungen betrogen. Hauptdarsteller und Maskenkünstler wurden also vergeudet. Fazit: Ein zahmes Wölfchen.