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Die Welt ist nur noch eine triste Wüste, wo Wasser das kostbarste Gut ist. Der ehemalige Soldat Nomad ist ein Wanderer, der auf der Farm von Kasha kommt. Sie verfügt über eine geheime und unerschöpfliche Wasserquelle auf ihrem Grundstück, mit der sie das ganze Tal über eine Pipeline versorgen will. Doch die Farm wird immer wieder von Damnils Leuten angegriffen, der sich als Herrscher des Tals fühlt. Nur Nomad kann sich seinen Leuten widersetzen. Nachdem Damnil erfolglos versucht hat, Nomad zu kaufen, engagiert er Sho, einen gnadenlosen Killer, der bereits Nomads Lehrer und Freund Cord, der als Friedensstifter für das Tal abgesandt wurde, ermordete. Dieser entführt Kashas Sohn, worauf hin es zum entscheidenden Kampf kommt.

Man kann bei Steel Dawn recht schnell erkennen, welche Einflüsse hier vorherrschen. Der Standardplot ist bei Mad Max gemopst, dazu gibts noch kleinere Anleihen bei Star Wars (Sandläufer, Wüstengleiter) und Patrick Swayze darf zusammen mit seiner Ehefrau das Heldenteam bilden. Fertig ist der schnelle Dollar aus dem Bausatz für postapokalyptische Fantasy/SciFi Action aus den 80ern, wo Brian May von Queen für die Musik zuständig ist und die Grundregel gilt, je häßlicher die Frisur, desto böser die Figur. 
Leider hat man vergessen ein ansprechendes Budget aufzutreiben und so wirkt der Film mit seinen spärlichen Kulissen und Sets teilweise ziemlich preiswert. Auch das Swordsplay läßt speziell bei Swayze arg zu wünschen übrig und auch die sonstigen Faustkämpfe hat man schon dynamischer gesehen, da helfen auch diverse Härten bei manchen Kämpfen nicht hinweg. Generell ist die Action auf ziemlich kleiner Flamme gekocht, lieber wird die vorhersehbare Love Story durchgepaukt. Außer zu Beginn und im Showdown verläuft der Kampf um die letzten Wasservorräte doch recht friedlich.
Immerhin gibts ein paar nette Wüstenimpressionen zu bewundern und einige bekannte Gesichter wie den noch jungen Arnold Vosloo oder auch Brion James, den ich glaube ich zum ersten Mal einen Guten hab spielen sehen. Bis auf dieses Gör, das den ganzen Film nur mit einem leicht beschränkten Gesichtsausdruck rumläuft, kann man die Schauspieler akzeptieren. Steel Dawn setzt zwar nicht gerade neue Maßstäbe im Genre, geht aber noch mit der Note unterhaltend durch, auch wenn der Plot schon x-mal durchgekaut wurde.
5/10 

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