Der Film sollte nicht mit der gleichnamigen Horror-Trash Kanone von 2002 verwechselt werden. Wobei der australische BAD KARMA von 2012 in seinem Genre des Thrillers auch nicht mehr als ein schwacher Beitrag ist. Es beginnt eigentlich mit einer recht gelungen Szene am Strand und die Vorfreude auf eine vielleicht ein wenig trashige Buddykrimiklamotte steigt.
Im weiteren Verlauf ist es aber nicht mehr als eine schwache Story und mehr oder weniger ereignisarm um nicht zu sagen langweilig. Die Geschichte vom süchtigen Molloy (Ray Liotta) und seinem Freund Mack (Dominic Purcell) und ihren Problemen mit echten und Undercover Polizisten ist derart von dünnen und uninspirierten Dialogen, haufenweise Klischees und öder Musik durchzogen das es kracht.
Desweiten kann BAD KARMA mit einer 08/15 Liebesgeschichte aufwarten, mehr aber nicht. Und das obwohl erfahrene Schauspieler die schon Qualität in einigen anderen Streifen gezeigt haben dabei sind, allen voran Ray Liotta oder auch Dominic Purcell. Gerade letzter kann aber ganz und gar nicht überzeugen. Ray Liotta kann man eigentlich fast immer schauspielern sehen aufgrund seines prägnanten Spiels.
Da macht BAD KARMA keine Ausnahme, und er erweist sich als recht wandlungsfähiger Charakter, aber das rettet den Film nicht aus der groben Unterdurchschnittlichkeit. Dann gibt es noch ein wenig nackte Haut und ein lächerliches Ende noch obendrein. Somit kann ich BAD KARMA nur für Liotta-Komplettisten oder wenn wirklich gar nichts anderes für den Player greifbar ist und als Alternative zu noch schlimmeren TV-Schmonzetten empfehlen.
3/10 Punkten