Inhaltsangabe

von ----

In der nordindischen Himalaya-Region Zanskar, ...

... fernab der Zivilisation, liegt das Dorf Sking. Auf beinahe 4.000 Metern Höhe leben dort etwa hundert Menschen, deren Alltag die französische Ethnologin Marianne Chaud in ihrem Dokumentarfilm einfängt. Über sieben Jahre lang kehrte sie immer wieder in das Dorf zurück, um die Bewohner mit der Kamera zu begleiten. Der Sommer in dieser Region ist kurz - in nur 3 Monaten müssen die Menschen die Ernte eingebracht und genügend Vorräte für den harten Winter angelegt haben. Knochenarbeit, die fast ausschließlich auf den Schultern von Frauen lastet. Vier Generationen von ihnen arbeiten von früh bis spät auf den Feldern, sammeln den Dung der Tiere, das einzige Brennmaterial in der Gegend, und grasen die kargen Berghänge ab, um Futter für die Yaks zu beschaffen. Ob es die achtfache Mutter, die minderjährige Tochter oder die 80-jährige Urgroßmutter ist, alle miteinander meistern sie ihren beschwerlichen Alltag mit einer sympathischen Selbstverständlichkeit, die den Zuschauer in Ehrfurcht erstaunen lässt. Unter einfachsten Bedingungen, kaum vorstellbar für Menschen der modernen Welt, leben und sterben sie, ohne eine genaue Vorstellung davon zu haben, was außerhalb der vertrauten Berge und Täler vor sich geht.

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