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Ich bin überrascht. Für diese Art Film wird hier eine wirklich echt starke Story geboten. Es ist ein „Low Budget“ Film über einen Serienkiller und seinen kleinen Bruder.

Der Hauptdarsteller, der während der Dreharbeiten zwölf wurde, liefert eine tolle Performance ab, trotz Filmdebüt und so einem schwierigen Thema. Schwierig deswegen, weil das Thema und einige Szenen, weder für Kinder, noch für Jugendliche geeignet sind. Hauptsächlich sind es die Film im Film Szenen, die so hart sind, aber auch die schockierende Endszene hat es in sich.

Der Kurzfilm heißt Headless, von dem es Ausschnitte im Film zu sehen gibt. Die Gewalt in den Szenen erinnert an paar Underground Filme, und diese Szenen haben es in sich, wenn z.B. die Augen aus einem abgetrennten Kopf entfernt und gegessen werden, und sich danach mit dem Kopf vergnügt wird. Nein, es ist nicht ein sinnloser Splatterfilm, bei dem man möglichst nur brutale und provozierende Szenen zeigen will. Der Film ist überwiegend ein Drama, aber mit Serienkiller Thema und paar heftigen Szenen. Die meisten und härtesten Gewaltszenen sind aber nur die Film im Film Szenen, und diese sind sogar wichtig für die Handlung.

Etwas bemängeln muss ich, dass nirgends wenigstens etwas in den Nachrichten, oder in der Schule, wegen den Morden oder dem Verschwinden eines Schülers erwähnt wurde. Von Polizeiermittlungen oder Leichenfunden fange ich gar nicht erst an. Aber ok. Der Film konzentriert sich eben auf das schwierige Verhältnis der Brüder, und den Problemen in der Familie. Weitere Nebenhandlungen und zusätzliche Szenen, würden den über 100 Minuten langen Film vielleicht unnötig in die Länge ziehen.

Ich frage mich, was hätte man mit einem Millionen Budget aus dem Film noch rausholen können? Mit den angeblich wenigen paar tausend Dollar, hat man aus Darstellern, Effekten und Story, mehr rausgeholt als bei manchen Hollywoodfilmen.

Fazit: Einer der besten Serienkiller Filme der letzten Jahre.






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