Cross Bearer - The Hammer of God (2012)
Heather ist eine Stripperin, die nur eines will: Raus. Raus aus ihrem beschissenen Leben, raus aus ihrem miesen Job und raus aus der Gesellschaft, die sie gefangen hält. So beschließt sie, zusammen mit ihrer Liebhaberin Bunny die Flucht zu ergreifen. Doch ein religiöser Fanatiker hat es sich zur Aufgabe gemacht, unsere Welt vom niederen Abschaum der Gesellschaft zu befreien. Bewaffnet mit einem Zimmererhammer und einer leidenschaftlichen Besessenheit, mordet sich der "Kreuzträger" durch die Stadt....
Regisseur „Adam Ahlbrandt“ sein dritter Filmbeitrag, zu dem er auch das Drehbuch schrieb ist, zeigt sich als Independent Slasher der sich allein wegen seiner interessanten Thematik sehen lassen kann. Religiöser Fanatismus als Antrieb ist durchaus dem Zeitgeist angemessen und in Kombination mit dem „älter“ wirkenden Look keine schlechte Idee. Doch ob der Hype berechtigt ist?
Die Umsetzung: Man sieht „Cross Bearer - The Hammer of God“ deutlich an, das man es hier mit einem Independent Film beziehungsweise Slasher zu tun hat. Denn das Budget dürfte nicht hoch gewesen sein, was leider an dieser Stelle gesagt schon mal schade ist. Die Story besitzt Potenzial und auch sonst sind alle Elemente eines Slashers vertreten. Es gibt den Killer, ein paar blutige Kills, nackte Haut, die sich sehen lassen kann und ein paar Passagen, die zum Schmunzeln anregen. Aus diesem Aspekt ist von der Umsetzung alles richtig gemacht worden. Vom Erzählstil und Verlaufstempo kann man sich auch nicht beschweren, der Film benötigt zwar fast 30 Minuten, bis er in Fahrt kommt, aber passt im Groben schon. Zum Verhängnis wird es leider durch das niedrige Budget besonders für die technische Umsetzung und in den Bereichen der Effekte. Daher ist der Hype meines Erachtens nicht ganz nachvollziehbar. Am liebsten würde ich „Cross Bearer - The Hammer of God“ als Underground Slasher bezeichnen, da er auf mich von seinem Stil und Look so wirkt. Alles im allem ist der Streifen ein gut gemeinter Genre Beitrag, der sich nicht verstecken braucht und Genre Fans werden gewiss auf ihre Kosten kommen.
Schauspielerisch wurden keine großen Anforderungen gestellt und das was man geboten bekommen hat kann sich sehen lassen für einen Low Budget Film. Pluspunkt gibt es natürlich für genügend nackte Haut die in einem Slasher unverzichtbar ist.
Subjektiv fand ich „Cross Bearer - The Hammer of God“ ziemlich gut und unterhaltsam. Die düstere Atmosphäre und der Gore Gehalt hat funktioniert und auch die Story fand ich okay. Für einen modernen Slasher der auf alt getrimmt ist absolut in Ordnung. Wurde für eine Weile gut unterhalten.
Fazit:
„Cross Bearer - The Hammer of God“ ist ein klassischer Independent Slasher oder auch Underground Slasher der ziemlich minimalistisch daher kommt, sich aber durchaus sehen lassen kann. Der Genre Fan kann locker einen Blick riskieren.
Bewertung:
6,5 / 10 Punkte.