Fred kanns nicht glauben. Sein ehemaliges Feriencamp „Little Moose“ soll geschlossen werden, weil der mysteriöse Geist Woodman die Gegend unsicher macht und alle Kinder verjagt hat. Gemeinsam mit seinen vier Freunden von der Mystery Inc. will Fred dem gespenstischen Treiben auf den Grund gehen.
Beim harmlosen Camping der fünf jungen Freunde kann es natürlich nicht einfach so bleiben. Das Camp sieht eher abbruchreif auf und Freddies Hoffnung sein Wissen an einen Haufen Kinder weiterzugeben wird gänzlich enttäuscht, denn nur drei Kids tauchen zum diesjährigen Campingaufenthalt auf. Das bezieht sich allerdings nur auf Little Moose, denn oberhalb des Dammes bei den Big Moose Zeltlern steppt der Bär.
Da die Geschichte etwa 75 Minuten dauert, gibt's diesmal, nicht wie in den normalen Episoden, nicht nur ein, sondern gleich drei Monster geboten. Der düstere Waldarbeiter versucht jeden aus dem Camp zu verscheuchen, das Fischmonster treibt sich auf dem Grund des Stausees herum und später kommt noch die Anhalterin vom Schattencanyon hinzu. Da gibt es doch eine Menge Aufklärungsarbeit zu leisten, was die Mystery Inc. auf die ihnen altbekannte Weise auch angeht.
Freddie hats diesmal allerdings besonders schwer, nicht nur das keiner auf seine gutgemeinten Pfadfinderratschläge hören möchte, sondern auch Daphne ist sauer auf seine großen Augen gegenüber der Trainerin von Big Moose, die sich ihnen anschließt. Ansonsten gibt's aber die typische Rollenverteilung. Daphne sieht gut Haus, Velma bringt den Grips in die Runde und Scoob und Shaggy sind stets ebenso hungrig, wie feige, also das klassische Verhalten aus der Comic Serie wurde auch auf die Direct to Video Filme übernommen.
Die Story verbreitet dabei eine gesunde Prise Spaß, ist aber wirklich nichts für die kleineren Kids. Die Helden geraten mehrmals in akute Lebensgefahr und auch die Grundstimmung ist hier stellenweise wirklich gruselig geraten. Nicht umsonst erinnert hier vieles an den guten alten Crystal Lake und einem gewissen Jason Voorhees. Ein richtiger Twist wird auch noch geboten, denn ein Fiesowatz begleitet die Truppe ständig in nicht unorigineller Verkleidung.
Auch die Enttarnung der Monster ist gelungen ausgefallen. Es fällt mangels allzu vieler Verdächtiger zwar nicht wirklich schwer auf den richtigen zu tippen, aber wir haben es ja mit bis zu drei unheimlichen Gestalten zu tun Insgesamt ein sorglos humoriger Abenteuertrip mit einem hohen Actionanteil. Das Gruselcamp kann ich Freunden der Serie nur nahelegen. Von denen vergangenen Abenteuern in Spielfilmlänge auf jeden Fall der Beste.
7/10