Alle Kurzkommentare


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Runde 2... und schon ist es Trash! Und zwar preiswert in Osteuropa gedreht - damals schon! Bereits der Begriff "Bitch" im englischen O-Titel sollte einen vorwarnen. Spätestens wenn der große Christopher Lee im Vorspann als Erzähler schlecht vor einen Background mit Weltraumaufnahmen eingefügt ist, weiß man, was die Stunde geschlagen hat. Und tatsächlich ist DAS TIER II einer der seltsamsten Werwolfstreifen überhaupt, ganz greller 80er Müll. Aber: Es soll niemand behaupten, dass nicht auch diese Fortsetzung redlich bemüht ist, frischen Wind ins muffige Wolfsmenschen-Subgenre zu bringen. Trotz Rockmusik und laszivem Raubtiersex, der im Finale zur Orgie ausartet, vergisst der Film auch nie seine Wurzeln und die Folklore. Ebenfalls ganz klassisch ist die altmodische Atmo. Dafür sind die Masken wieder ganz modern und gut gelungen. Nur Sybil Danning schaut in ihren "sexy" Outfits eher lachhaft aus.

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Mal ganz ehrlich, ich kann nicht einmal die mäßigen Kritiken über die Fortsetzung des Werwolf-Horrors von Joe Dante nachvollziehen. Der Müll hier, oder sollte ich es besser Trash nennen (was ja eigentlich dasselbe ist), ist einfach nur peinlich. Und zwar so sehr, dass der geneigte Betrachter den zwingenden Drang verspürt, vor lauter Scham in, das vorhandene Kopfkissen, zu schreien. So zumindest war es bei mir. Die Darsteller sind einfach nur schamesrötetreibend. Das Drehbuch ebenfalls. Regie geht gar nicht und Effekte sowieso nicht. Und die Krönung der Schöpfung sind die Hexenrituale des Werwolf Rudels mit seinem rumjaulenden Latex-Tucken bei Vollmond. Verdammt ist das schlecht! Einzig Christopher Lee ist ein Blick wert und somit auch der einzige, erklärbare Grund für einen Punkt. Mann, Mann, Mann! Wer über so etwas lachen kann. Ich nicht.

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Es gibt schlechte Filme die sind schlecht, und es gibt schlechte Filme die sind gut - dieser hier gehört zur zweiten Sorte! Im Vergleich zum Original ist diese Pseudo-Fortsetzung zu „Das Tier“ zwar nur ein schundiges und abstruses Spektakel, welches lediglich auf Schauwerte wie blanke Busen und wütende Wölfe setzt, doch kommt durch die augenzwinkernde Art der Umsetzung hier richtig Stimmung auf und genau das macht den Film so genial. Die Präsenz von Christopher Lee und einige schmissige Dialoge runden das Ganze ab. Apropos Schauwerte: Die Szene in der sich Sybill Danning das Top runterreißt fand wohl selbst Regisseur Mora so geil daß er sie im Abspann gleich 17 (!) mal wiederholen lässt. Mann was haben wir abgefeiert!

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Selten habe ich einen solchen - machnmal stumpfsinnigen - genialen Werwolffilm gesehen. Doch an einigen Stellen hätte man einen Schnitt setzten müssen, sei es bei Handlungen oder bei den Sex- und Goreszenen. Ich mag zwar harte Filme, doch in diesem Film wirkt alles ein bisschen zu übertrieben und unecht. Andrerseits gefällt mir der Film enorm und gehört nicht ohne Grund zu meinen Lieblingsfilmen. Ich würde nur raten ihn anzuschauen, wenns geht ungeschnitten, und sich dann selbst eine Meinung zu bilden. 6/10

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Im Unterschied zu Dantes Original-Heuler ist Philippe Moras Fortsetzung ein müder Abklatsch, der auf billige Sex- und noch lausigere Verwandlungsszenen setzt. Weder gelingt es dem Film Atmosphäre zu schaffen noch eine liebevolle Verbeugung vor den B-Horrorfilmen zu machen, etwas, was sein Vorgänger auszeichnete. Reb Brown ist ein drittklassiger Action-Darsteller, der hier absolut fehlbesetzt ist, Annie McEnroe sieht aus wie die kleine Schwester von Jamie Lee Curtis (sie wurde garantiert nur aus diesem Grund gecastet), Christopher Lee wurde wahrscheinlich überredet, mitzumachen und Marsha Hunt (die mal mit Mick Jagger zusammen war) ist für den Exotik-Faktor zuständig. Zum vergessen ...

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