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Gaspar Noe ist noch eines der wenigen Filmemacher der wirklich hält was er verspricht, wenn er sagt das er einen häftigen Film macht wird es ein häftiger Film. Was man von anderen "Skandal- Filmemachern" nicht behaupten kann.
Wo Takashi Miike bei Ichi the Killer eine Gewaltorgie versprochen hat, kam zwar ein sehr guter Film und auch ein sehr brutaler Film raus aber der Gewaltpegel war nicht größer als bei Filmen wie zb. Pulp Fiction. Und Tarantino hat mit Kill Bill nicht annähernd einen Explotation Film gemacht.
Noes Zweitling ist zwar auch keine Gewaltorgie, dafür aber ein absolut menschenfeindliches Psychodrama und hat definietiv eines der schlimmsten Vergewaltigungs Szenen überhaupt, anderrerseits ist dies auch eine Szene die für mich als eines der wichtigsten Filmszenen überhaupt ist. Die andere Szene die man bestimmt nicht so leicht vergisst ist die Feuerlöschszene(da ist ein Film ist den jeder gesehen haben sollte, mache ich hier keinen Spoiler) sie ist aber auch eines der wenigen Szenen wo ich definietiv sage das sie ohne CGI(Ja ihr habt richtig gelesen CGI) halb so so cool ausehen würde, aber warum schreibe ich cool, Gewalt ist nicht Cool, und das bringt Noe auch gnadenlos rüber.
Aber kommen wir zum Film der Film hat für mich persönlich die Beste Kameraführung überhaupt, man muss sich wirklich erstmal dran gewöhnen, aber das muss man sich sowieso an den meisten Filmen aus Frankreich. Am Anfang des Filmes bz. Ende, ist die Kamera mehr als wackelig und schlägt Saltos und dreht sich und bis zum Ende bz. Anfang wird sie immer ruhiger was auch mit dem verlauf des Filmes zu tuen hat. Wie ich schon eben angesprochen habe, läuft der Film rückwerts das macht er nicht nur wegen den künstlerischen Touch sondern auch um den Zuscher die Antwort auf die Taten der zwei Männer zu geben. Eine richtige Botschaft gibt der Film aber auch nicht rüber, aber das soll er auch nicht den schliesslich, ist der Film genau wie Noes Erstling Menschenfeind nur ein kleiner ausschnit aus einen Leben, auserdem würde eine Botschaft oder Moral den Realismus Kaput machen. Kurz Irreversibel zeigt das kein Mensch 100 Prozentig Moralisch ist, eine Ausage der ich devinitiv zustimme. Mein Lieblingszene ist die Eröfnungs bz. Schlusssequenz in der der Anti-Held, der Schlachter aus seinen Ersten Spielfilm Menschenfeind gezeigt wird, in eien Dialog mit einen anderen Mann, dort wird mann auch noch mit der Furiosen Kamera vertraut.
Kommen wir zum zum einzigen aber großen Minuspunkt des Filmes. Da der Film rückwärts erzählt wird lässt auch die Action nach, es ist zwar eine gute Idee denn Film rückwert laufen zu lassen da einen die Zeit gezeigt wird wo noch alles gut war(deshalb die Aussage Die Zeit verändert alles) aber er verstrickt sich genau wie in einen Tarantino Film in endlose Dialoge, nur das die wirklich Spass gemacht haben und sich Noe bei denn Dialogen nicht viel Mühe gegeben hat. Kurz sie sind langweilig und langatmig.
Fazit: Ein sehr wichtiger und schöner Film der die Moral des Menschen auf sehr übele Weise in Frage stellt gezeigt in sehr stylistischen Bildern und einer sehr ausgeflippten Kamera.

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