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BLAIR WITCH PROJECT trifft auf DIE VERLORENE WELT. Dieser britische Beitrag zur Found Footage Welle - mehr Adventure denn Horror - versüßt uns zumindest das Warten auf den nächsten JURASSIC PARK. Mit Spielbergs Aufgebot an CGI-Giganten können die Urzeitechsen hier zwar weder qualitativ noch quantitativ mithalten, doch die paar Mensch-Saurier-Begegnungen sind immer noch besser als das meiste, was uns der Syfy Channel in dieser Richtung zumutet. Das holprige Gerenne durch den Dschungel und das ganze Brimbamborium um hochauflösende Panorama Shots und Perspektivenwechsel (einige Aufnahmen können unmöglich vom Team stammen!) haben mich jetzt eher weniger gestört. Der Psychopath in der Gruppe und der handzahme Streicheldino hätten hingegen nicht sein müssen.
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Trotz "Found Footage" und Micro-Hemdkameras in Cinesmascope, was schon verwundert. Aber dann ein Wackelkamerafilm hoch 5. Wobei man sich auch wundert, warum so viel Dialogkram aus den 100 Stunden Material für den Film übernommen wurde. Einzige Erklärung, man sparte sich die teueren CGI-Aufnahmen mit den Dinos. Nichts was man in Jurassic Park nicht besser gesehen hat. Leidliche Unterhaltung und nichts für Leute, die leicht seekrank werden.