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6

Das Thema Vergewaltigung in den Händen japanischer Filmemacher!? Hm, das kann nur explizit und schwer verdaulich werden. Ungefähr so: eine junge Frau, welche als Mädchen von 3 Männern vergewaltigt wurde, bekommt Jahre später Besuch von einem der Peiniger und das Martyrium beginnt aufs neue. Irgendwann bleibt ihr als Ausweg nur doch ein Mord. Das "Opfer" bewahrt sie in einer Kühltruhe in ihrer Wohnung auf. Alsbald steht der nächste vor der Tür. Selbes Spiel, neue Truhe. "Logischerweise" lässt der letzte im Bunde nicht lange auf sich warten. Und so weiter. Für einen klassischen Rape'n'Revenge-Streifen ist das alles viel zu abgedreht. Der Fokus liegt letztendlich auch mehr auf der seelischen Metamorphose der Hauptakteurin. Das könnte sicher den einen oder anderen interessieren, aber trotzdem fehlen mir die Notwendigkeiten sich das in dieser Form anzukucken. Aber asiatische Gesellschaftskritik in bewegten Bildern geht meist eigenwillige Wege.

7

Was mich bisher an Asiatischen Filmen immer gestört hat ist die Schauspielerische Darstellung. Die ist bei der Hauptdarstellerin allerdings wirklich sehenswert. Allerdings finde ich den Film für einen FSK16 ziemlich heftig. Was ich nicht verstehe ist warum ein Vergewaltiger bei einer Vergewaltigten einzieht ohne dass sie die Polzei verständigt und so einige Tage mit ihm verbringt. Aber vielleicht hat das ja was mit der Mentalität der Japaner zu tun. Ansonsten fand ich den Film sehr spannend und stellenweise auch ziemlich heftig. Es lohnt sich meiner Meinung schon sich den Film anzusehen.

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