Review

kurz angerissen*

erstmals veröffentlicht: 13.10.2013

Die Big-Budget-Variante des Geisterfilm-Booms mit fetter Produktion und ebensolchen Spezialeffekten. Dass allzu offensichtliche CGI-Zaubereien den Grusel abtöten, hat sich offenbar immer noch nicht ganz herumgesprochen. Die besten Szenen hat „Mama“ daher, wenn die düsteren kleinen Gestalten im Dunkeln wie Spinnen auf die Hausbesucher zukrabbeln, nicht etwa, wenn obskure Computerwolken auf eine Präsenz hinweisen. Überhaupt ist der Film zu Beginn erwartungsgemäß spannender, weil an vielen Stellen noch die Erklärungen fehlen, die natürlich nach und nach geliefert werden. Immerhin liefert der aufgeblasene Kurzfilm ein paar atmosphärische Passagen, insbesondere die optisch sehr interessant umgesetzte Traum-Egoperspektive. Jessica Chastain als Punk-Bass-Girlie mit frechem Kurzhaarschnitt ist allerdings gewöhnungsbedürftig.

*weitere Informationen: siehe Profil

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