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Die Endzeit in dieser kostengünstigen Produktion besteht aus leerstehenden Fabrikhallen und Schrottplätzen. Die Gangmitglieder tragen wahllos zusammengewürfelte Kostüm-Fetzen und sind äußerst böse. Ronald L. Marchini ist ein Cop, der sich in diesem nahezu plotfreien Machwerk alle paar Minuten kloppen darf. Ein paar Shootouts gibt’s auch, gelegentlich war Kohle für Blutpacks am Start, Explosionen gibt’s hingegen so gut wie keine. Wem Story, Atmosphäre und Schauspielkunst wichtig sind, schaltet um. Wer käsige C-Action mag, die aus ihren stark begrenzten Mitteln einen stumpfsinnigen, aber unterhaltsam vor sich hinplätschernden Spaß zu machen versteht, kann dranbleiben, auch wenn das Tempo gegen Ende etwas ausgeht.