Wie bei Faces of Death wird das Ganze moderiert. Von einem Mann in einem billigen Nachrichtenset, der an der Kamera vorbeischaut, um seine Anmoderationen vom Zettel abzulesen.
Dann gibt’s Leichen zu sehen: Erschossene, Autounfälle, Enthauptete, Selbstmord per Schrotflinte mit rausgesprengtem Hirn. Dann gibt’s eine Wasserleiche, die Leiche eines Selbstmordspringers. Alles aus dem asiatischen Raum.
Dann wird ein Hund erschlagen, auseinandergenommen und gegessen.
Dann gibt’s Pathologieaufnahmen zu sehen. Schädel werden geöffnet. Dauert ewig... Bauch aufgeschnitten, dauert ewig... Dazu gibt’s grausige Synthiemusik der GEMA-freien Sorte.
Es gibt noch harmlosere Segmente aus aller Welt. Z.B.: Ein Junge frisst Insekten.
Ein Abstecher nach Tibet mit einer tibetischen Himmelsbestattung, bei der eine Leiche den Geiern zum Fraß vorgeworfen wird.
Es scheint, als habe man für diesen Mondo den Großteil des Materials selbst gedreht. Mir war das Bildmaterial praktisch unbekannt. Dafür gibt’s einen Gnadenpunkt, auch wenn der Film per se unerträglich langweilig ist. Das Tempo ist wahnsinnig träge und die Zeit will absolut nicht vergehen. Eine einzige Zumutung, sich durch einen derart mies geschnittenen Film zu kämpfen. 1–2 Punkte.