Review

Die Vorschau zu 'Nein, aus, pfui! Ein Baby an der Leine' auf SAT1 hat das Interesse von meiner Frau und mir geweckt. Wir erwarteten eine nette anspruchslose Fernsehproduktion mit diesem deutschen Touch. Und wir bekamen genau das geboten. Wenn man auf so was steht, ist man mit dem Stück gut beraten.


Die Story ist recht einfach gehalten und geizt kräftig mit Überraschungen: Ein Pärchen ist sich bei der Kinderfrage uneinig, Jan (Sebastian Ströbel) möchte Hanna (Petra Schmidt-Schaller) beweisen, dass sie als Eltern völlig ungeeignet sind kommt mit der dämlichen Idee einen Hund aus Tierheim als Test-Baby zu adoptieren. Sie steigt drauf ein und er holt natürlich den unerzogensten Köter. Der Hund sorgt dann für den nötigen Witz und die kinderreichen Bekannten für den nötigen Druck aufs Paar.

Nervig fand ich die Gags auf der Arbeit von Jan. Die handelten entweder von seinem nervigen und peinlichen (schläft mit Jans Mutter) Chef oder von einem oder von dem Roboter den sie dort zusammenschraubten. 

Bis auf das langgezogene Ende war das nette Unterhaltung auf mittlerem Niveau. Die Schauspieler agierten auf dem fernsehproduktionstypischen Level. Sebastian Ströbel hat mit klar am besten gefallen.

Mein Fazit:
besser als 'Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken'(4) - Deutscher Beitrag zum Geschlechterkampf
Nein, aus, pfui! Ein Baby an der Leine (5)
schlechter als 'Maybe Baby'(6) - Hugh Laurie and Joely Richardson versuchen ein Baby zu bekommen

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