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Texas Chainsaw 3D von Regisseur John Luessenhop bedeutet, lässt man das Remake von Marcus Nispel und dessen Prequel außen vor, der erste Film innerhalb der Kettensägen Franchise seit Texas Chainsaw Massacre - Die Rückkehr aus dem Jahr 1994 und kommt als direkte Fortsetzung des Originals daher, weshalb die eigentlichen Fortsetzungen aus den Jahren 1986, 1990 sowie eben 1994 ignoriert werden.

Der Film setzt folglich unmittelbar nach den Ereignissen des Originalfilms ein: Sally Hardesty konnte in den 1970er Jahren als einzige dem kannibalistischen Sawyer-Clan entkommen. Kurz darauf geht eine Meldung bei der städtischen Polizei ein, und Sheriff Hooper macht sich auf den Weg zu dem Haus der Sawyers, um Jedidiah „Jed“ Sawyer („Leatherface“) festzunehmen. Der Rest der Familie, die sich im Haus versteckt hält, sträubt sich dagegen. Die wutentbrannten Stadtbewohner unter Befehl des Bürgermeisters Hartman stoßen hinzu und die Situation eskaliert. Nach einem Schusswechsel brennen die Stadtbewohner das Haus nieder. Die scheinbar einzigen Überlebenden im Haus sind Loretta Sawyer und ihr Baby Edith. Die Stadtbewohner Gavin und Arlene Miller nehmen sich des Babys an und adoptieren es. Edith Sawyer wird von ihren Adoptiveltern von nun an Heather Miller genannt.

Jahrzehnte später und Meilen fernab bekommt Heather ein viktorianisches Haus im ländlichen Texas von ihrer verstorbenen Großmutter vererbt, von der sie bis vor kurzem nichts wusste. Sie beschließt, sich mit ihren Freunden Ryan, Nikki und Kenny auf den Weg nach Texas zu machen und ihre Erbschaft genauer zu begutachten. Nachdem sie an einer Tankstelle angehalten haben, um Proviant zu besorgen, nehmen sie den Tramper Darryl mit. In Texas angekommen, bekommt Heather von dem Anwalt ihrer verstorbenen Großmutter die Schlüssel für das Haus und einen Brief übergeben. Es dauert allerdings nicht lange bis es den ersten Toten gibt...

Trotz der direkten Anbindung an das Original und der zeitlich längeren Pause zwischen den Filmen kann man nicht leugnen das Texas Chainsaw 3D vor allem inhaltlich nichts neues zu bieten hat. Die Geschichte läuft in gewohnten Bahnen und die Charaktere bleiben flach, so daß auch der Twist gegen Ende des Filmes das Ruder nur bedingt rum reißen kann.

Immerhin sind die Schauspieler solide, einige blutige Kills erfreuen den Gorehound Fan und der 3D Effekt wird durchaus gelungen eingebunden.

So reicht es auch, wenn auch nur mit Mühe, für wackelige 6 Punkte, was immerhin eine deutliche Steigerung gegenüber Die Rückkehr bedeutet.

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