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6

Das wird ja mit jedem Mal besser - zumindest bis dahin. Zwar muss man sich anfangs damit abfinden, dass der eben noch wie Darkman verbrannte "Frankenstein" gleich wieder vollkommen hergestellt ist (und wieder Lippen hat, aber dafür kaum noch Narben), doch dann geht die Sause los mit sich gegenseitig killenden Kampftussen und der Unterhaltungswert bleibt durchgehend angenehm hoch. Frankie hat hier eine tragische, aber irgendwie coole Ausstrahlung. Schön auch, dass die Teilnehmer und ihre Beifahrerinnen alle mal kurz vorgestellt werden. Durch die Wüste als Schauplatz rückt das leicht futuristische Todesrennen mehr in die Nähe von einem Mad Max. Schade nur, dass man bei Südafrika als (preiswerten) Drehort nicht auch eine politische Dimension ins Geschehen eingebaut hat. Das Ende ist auch recht gelungen.

4

Die Cast las sich ganz gut. Der Bad Guy aus MI2, 2 Darsteller aus dem 1.Film mit Statham, Ving Rhames und Danny Trejo ebenfalls zurück als Mechaniker Goldstein. ABER: Im Grunde bietet Teil 3 nix neues, erzählt einfach die Story vom 1. Prequel erneut. Diesmal bloß nach Südafrika verlegt mit Tellerminen-großen Logiklücken. Wozu wird das Gesicht teuer rekonstruiert? Damit Luke Goss mehr Screentime ohne Maske hat? Warum ballert man sinnlos auf die Warlords ein? Ihre Einbindung ins Rennen hat keinen Zweck. Und zum Ende hin wird es immer unlogischer. Alles explodiert, als ob Mr. Lucas kilometerweit tief in ein Treibstoffdepot gefahren ist... und natürlich ist der TV-Mogul ein sensationeller Rennfahrer, der bereitwillig das Erbe antritt. Lachhaft! Dem Prequel 1 stand ich zwar auch skeptisch gegenüber, aber das wusste noch zu überzeugen. Inferno hingegen ist ein Aufguss, ohne die Story weiterzuerzählen. 4/10

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