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In Skyfall schlüpft Daniel Craig zum dritten Mal in die Rolle des britischen Top Spions James Bond. Nach dem furiosen Einstand und dem mäßigen Nachfolger ist Skyfall dabei erfreulicherweise ein würdiger Jubiläumsstreifen und kaum schwächer als Casino Royale.


Der britische MI6-Agent James Bond und seine Kollegin Eve verfolgen in der Türkei den Auftragsmörder Patrice, der eine Festplatte mit Geheimdaten entwendet hat. Damit könnten die Identitäten aller Agenten aufgedeckt werden, die in terroristische Organisationen eingeschleust wurden. Bond kann den Dieb auf dem Dach eines fahrenden Zuges stellen. Auf Drängen ihrer Vorgesetzten M schießt Eve auf Patrice, trifft jedoch Bond, der daraufhin vom Zug in einen Fluss fällt. Patrice kann mit der Festplatte entkommen, der vermisste Bond wird für tot erklärt.

Drei Monate später soll der Geheimdienstkoordinator Gareth Mallory die bisherige Chefin M wegen des Festplattenverlustes zum baldigen, ehrenhaften Rücktritt bewegen und in der Übergangszeit die Tätigkeiten des MI6 überwachen. Kurz darauf erschüttert ein Bombenanschlag das Hauptquartier des MI6. Bond, der den Sturz überlebt hat und untergetaucht war, kehrt daraufhin nach London zurück und meldet sich bei M zum Dienst. Trotz seiner schlechten Verfassung setzt sie ihn wieder ein und schickt ihn nach Shanghai, wo Patrice laut CIA-Informationen eintreffen wird.

In Shanghai angekommen, findet Bond Patrice und beobachtet ihn bei einem Attentat. Es kommt zu einem Kampf zwischen beiden, bei dem Patrice zu Tode stürzt, ohne Bond seinen Auftraggeber preiszugeben. Kurze Zeit später taucht im Internet ein Video auf, das die Identitäten von fünf Agenten enthüllt und für jede folgende Woche die Enttarnung fünf weiterer Agenten ankündigt. Der Spielchip eines Casinos, den Bond in der Ausrüstung von Patrice findet, führt ihn nach Macau. Als er dort den Chip in der Spielbank vorlegt, werden ihm für den von Patrice ausgeführten Mord vier Millionen Euro ausgezahlt. Sévérine, eine Frau, die schon bei dem Mordanschlag in Shanghai anwesend war, macht Andeutungen über den Drahtzieher, ihren Chef, den Bond für sie liquidieren soll. Nachdem Bond sich der Bewacher Sévérines entledigt hat, bringt sie ihn auf einer Segelyacht zu einer verlassenen Insel. Auf dem Weg dorthin werden sie von den Handlangern des unbekannten Drahtziehers gefangen genommen und zu ihm geführt. Es handelt sich um den Cyberterroristen Raoul Silva, der Bond eröffnet, er habe früher ebenfalls unter M für den MI6 gearbeitet. Bei einem Auftrag sei er vom chinesischen Geheimdienst gefasst und monatelang gefoltert worden, M aber habe ihn fallen lassen. Nun ist er auf Rache aus....

Erneut ein überzeugender Hauptdarsteller, eine packende Story, teils hervorragend gemachte Action-Sequenzen, eine sehr gute Besetzung und ein sehr gelungener Bösewicht lassen den 23ten Film der legendären Kinoreihe sehr gut dastehen. Spätestens wenn 007 zu den klassischen Bond Score in einem Aston Martin davon braust, dürfte jedes Fanherz höher schlagen.

So präsentiert sich der berühmteste Spion der Welt pünktlich zum 50 jährigen Dienst Jubiläum in Topform und es reicht folglich für 9 Punkte. 

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