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Wer hat bei Disney das LSD in den Kaffee gemischt?!


Country singende Bären planen mit einem kleinen (ebenfalls haarigen) Fan ihr großes Comeback... Und Disney wagt sich auf dünnes Eis zwischen glorreichem Kostümtrash, Musikfilm und bester Familienunterhaltung. Sachen gibt’s...

Als ob „Turtles“ oder „Howard The Duck“ oder „Die Dinos“ auf „Almost Famous“ mit einem Schuss „A.I.“ trifft. „Country Bears“ ist wirklich... strange. Oft unfreiwillig komisch. Oft aber auch ganz ehrlich süß und herzend. Zwischen „Grizzly“ und Daft Punk. Absurder Humor. Schmissige Musicalnummern. Echte Kostüme, keine Bits & Bytes. Heute sehe das sicher anders/schlechter aus. Wäre er vielleicht etwas zotiger und nicht von Disney, dann hätte er wohl sowas wie ein Kultfilm werden können. Und selbst/gerade das Maushaus macht sie heutzutage nicht mehr annähernd so. Schade eigentlich. Ein Experiment. Und kein verunglücktes. Wohl der beste Film, den man aus dieser Rezeptur machen konnte. Und doch denkt man am Ende nur: was zum Teufel habe ich da gerade gesehen?! 

Fazit: witzig, bizarr, süß. Gute Rhythmen. Wenn man poppigen Country mag. Paddington ist’s nicht. Aber dennoch ganz knuddelig. Erst recht wenn man bedenkt, dass eine einfache Freizeitparkattraktion die Grundlage ist. Eine Ode an's Anderssein. Und Chris Walken als Bad Guy (mit einem verrückten Talent) kann nie verkehrt sein. 

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