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Nach der Geburt der Babys Ylvie und Lena braucht die mittlerweile siebenköpfige Familie Westphal dringend ein größeres Zuhause. Harald Westphal hat dank seiner Ex-Kollegin, Regimentsärztin Renate, eine Lösung parat und kann zum Freundschaftspreis eine Traumwohnung in ihrer Wohnanlage anmieten.

Im vierten Teil der "Allein unter ..." Spielfilmreihe gehts weniger um die Familie wie sonst, sondern spielt sich eher im Multi Kulti Raum ab. Die Sippschaft wurde auf sieben Köpfe aufgestockt, da muß einfach eine neue Bleibe her. Diese wird im Berliner Stadtteil Neukölln günstig gefunden, allerdings erfahren die Westphals recht schnell warum die Hütte so preiswert war. Das Haus und auch die Umgebung sind von Migrationshintergründlern bewohnt und besonders mit dem Obstverkäufer Yussuf gerät der Oberst A.D: Harald sich gerne in die Haare.
Irgendwie werde ich aus den Filmen allerdings nicht wirklich schlau. Sie sind keine Komödie, kein Familiendrama und auch kein Integrationskino, von allem ein wenig, aber nicht konkretes. Gelegntlich wirds ganz lustig, besonders wenn Harald seine Bundeswehrvergangenheit auf die Nachbarschaft übertragen will. Haus verwanzen, tarnen und einbrechen und Nahkampftrainig sorgen hier für ein paar Grinser. Gut auch das Zusammenspiel mit seinem Rivalen Yussuf, aber das wars dann auch schon wieder an humorigen Momenten.
Eher lahm, wie immer, die Töchter, die wieder ziemlich vorlaut daherkommen und auch ihre Love Story bekommen. Pikant, das dies ausgerechnet mit Yussufs Sohn geschieht, was logischerweise auch wieder zu kleineren Konflikten führt. Im Grunde ist alles aber ein Werbefilm für Toleranz, die Partnerinnen üben zusammen Bauchtanz, die Kinder verknallen sich ineinander und als die Sache mit der Bombe ins Spiel kommt entsteht sogar so etwas wie Zusammenarbeit. Den Part des Bösen übernimmt dann auch folgerichtig ein Einheimischer. Typisches deutsches TV-Familienentertainment eben, kein großer Wurf, zumindest aber einen Blick wert.
4,5/10 

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