Lasse Hallströms schwedischer Thriller „Der Hypnostiseur“ versagt für mich fast komplett auf der ganzen Linie. Nach einem – zugegeben – extrem krassen und mitreißend spannenden Beginn fällt die Storyline in Fallgruben bei Logik und Spannungsaufbau, dass es beim Zusehen schmerzt. Nicht mal Mikael Persbrandt oder Leno Olin, beides langjährige Profis, können die Geschichte retten. Zumal Persbrandt als Gunnar im „Wallander“ um Klassen besser ist. Doch das Schauspiel der Akteure ist nicht das eigentliche Problem, sondern die Erzählweise, die fernab aller Logik ist. Ich möchte nicht spoilern, doch der erfahrene Filmfan wird sofort wissen, was ich meine, falls er sich diese Zeitverschwendung antun sollte. Das spannende Finale (wenige Minuten) entsteht nur, weil der ermittelnde Polizist sich total bescheuert gegenüber einer offensichtlichen Psychopathin verhält.
Selten solch einen Nonsens gesehen – dann lieber ganz offensichtlichen Trash, da weiß man wenigstens, dass man sich auf Quark einlässt!