Inhalt (englisch synchronisierte Fassung):
China, vor wohl 100 Jahren. Eine Provinz wird von einer Mörder- und Verbrecherbande in Atem gehalten, etliche Morde sind schon verübt worden.
Ein Meister des KungFu will dem Einhalt gebieten, und entsendet seinen besten Schüler, Hua Cheng (Chi Kuan Chun) in diese Provinz.
Ein anderer junger Schüler, Ah Fang (Lee I Min) erfährt von diesem Auftrag, und verlässt ebenfalls die KungFu-Schule, will sich auch in diese Angelegenheit einschalten.
Ah Fang kommt Hua Cheng zuvor, und hat bereits Verbindung zum Gouverneur der Provinz-Hauptstadt, Chang Yu Shan (Suen Shu Pau) aufgenommen.
Auch Chang Yu Shan will die Verbrecher gestellt sehen, setzt eine hohe Belohnung aus, ja verspricht sogar demjenigen, der die Verbrecher ausschaltet, seine attraktive Tochter (Lam Yi-Wa aka Eva Lin) zur Frau!
Sowohl Hua Cheng als auch Ah Fang erhalten vom Gouverneur eine Liste mit den Namen der Verbrecher.
Beide Männer arbeiten aber nicht zusammen, agieren getrennt..., und können die einzelnen Kämpfer der Bande stellen..., und töten!
Als die beiden bemerken, dass einer der direkten Untergebenen (Wong Chi-Sang) des Gouverneurs sie quasi unterstützt..., und aus dem Hintergrund die letzten Männer der Bande tötet, bevor diese Cheng und Ah Fang ihren wahren Hintermann verraten können..., werden es Cheng und Ah Fang letztendlich gewahr: Hinter der Bande steckt jemand ganz unvermutetes..., der seine Macht durch diese Bande weiter ausdehnen und nunmehr als unliebsame Mitwisser los werden wollte...!
Es kommt schließlich für Cheng Hua und Ah Fang zum alles entscheidenden Show-Down gegen den Mann, der hinter den Verbrechern steckt.
Ein mörderisch-intensiver Kampf auf Leben oder Tod entbrennt nunmehr.........
Fazit:
Ich habe die Ehre, Ihnen einen weiteren Eastern-Klassiker vorzustellen:
Im Jahre 1980 führte Ko Pao (aka Ko Shih-Hao) Regie für diesen kernigen, spannenden Eastern voller technisch hochstehender Fights..., für das Studio "Eurasia" auf Taiwan!
Ko Pao erzählt eine letztendlich sehr einfache Story, die nur dazu dient, so viele KungFu-Fights wie möglich zu bieten, flüssig und routiniert, mit einem erwartbaren, vorhersehbaren Twist, und mit 2 Helden, die sich erst mal nicht so richtig riechen können, dann aber kongenial ihre Kräfte bündeln.
Dies in einer gediegenen Atmosphäre, viel open air in einer stilechten chinesischen Movie-Town, dann auf freier Fläche.
Die Atmosphäre ist daher okay, der Eastern-Fan in seinem Element..., die Story vorhersehbar aber spannend umgesetzt, routinierte Eastern-Kost für den Anhänger des Genres.
Es ist alles angerichtet für einen kernigen KungFu-Actioner, der ohne große künstlerische oder darstellerische Ambition den Betrachter kurzweilig unterhalten will, was auch gut gelingt!
Chi Kuan Chun und Lee I Min sind die Helden, die sich erst aus dem Weg gehen, dann ihre Fähigkeiten bündeln müssen.
Sie sind sehr unterschiedlich, Lee spielt einen temperamentvollen, oft lächelnden Typen, mit Schalk im Nacken, aber nicht übertrieben lustig.
Chi Kuan Chun gewohnt sehr ernst..., etwas reserviert, und absolut austrainiert und ein technisch sehr beschlagenes KungFu einbringend..., der Filigran-Techniker unter den KungFu-Stars!
Villain ist Suen Shu-Pau in etwas lächerlicher, grauer Perücke..., doch auch er fightet stark.
Die anderen Villains sind total unterschiedliche Typen, von ungepflegt bis edel..., vom Metzger bis zum buddhistischen Priester ist denn einiges dabei.
Das würzt denn das Ganze noch zusätzlich..., und die attraktive Lam Yi-Wa (aka Eva Lin) ist der weibliche Blickfang..., doch Vorsicht, die Dame hat es in sich!
Wichtigstes ist die KungFu-Action..., es wird sehr viel, dynamisch und technisch anspruchsvoll gefightet.
Mit Lee I Min und Chi Kuan Chun sind 2 Kampfkünstler am Werk, die nicht mit ruppigen Aktionen agieren, sondern ausgefeilte Technik bieten wollen.
So sind denn die Fights zwar hart und kraftvoll, dynamisch, intensiv und zackig..., aber auch visuell ansprechend, manches wirkt mitunter fast tänzerisch.
Die KungFu-Action nimmt breitesten Raum ein..., und mit immer neuen Moves sorgen die Fighting-Instructors Suen Shu-Pau und Shiao De auch für Abwechslung!
Und vor allem das Finale bietet denn starke KungFu-Action, ein Pas de trois des KungFu..., den sich Chi Kuan Chun, Lee I Min und ihr Gegner da bieten....!
"Roving heroes" (aka "Buddha´s Palm and Dragon Fist") ist ein routinierter, ja ein wirklich guter Vertreter seines Genres..., und bietet sicher nicht nur den Eastern-Fans eine gelungene Unterhaltung...!
8/10.