Eine junge stumme Frau, deren Familie im Balkankrieg brutal getötet wurde, wird in ein abgelegenes Haus verschleppt. Dort droht ihr, zusammen mit weiteren weiblichen Gefangenen, das Schicksal, als "Gespielin" für abgewrackte, herunter gekommene Söldner missbraucht zu werden. Der "Leiter" des Anwesens findet jedoch Gefallen an ihr, verschont sie vor dem Allerschlimmsten und nimmt sie sich "nur" als persönliche Geliebte und lässt sie ansonsten die übrigen Frauen versorgen, die unter übelsten Bedingungen, durch Drogen gefügig gemacht, vor sich hinvegetieren müssen, ahnend, dass sie am Ende wie Abfall weggeworfen werden.
Nachdem eine andere Frau, die auch die Gebärdensprache versteht, von einem "Freier" brutal verletzt wird und schließlich an den Folgen der Misshandlungen stirbt, schlägt die Stumme zurück, wobei sie es gleich mit einer ganzen Horde verrotteter Militärs aufnimmt.
Dass dieser Film vor Unglaubwürdigkeiten nur so strotzt, wäre noch verkraftbar. Geradezu widerwärtig ist aber, wie hier die - realen - Gräuel des Balkankriegs nur benutzt werden mit dem Ziel, möglichst viel blutigste Gewalt zu inszenieren. Dass an diesem niederträchtigen Machwerk sehr viele Zuschauer während der letzten Fantasy Filmnights Gefallen fanden, finde ich ziemlich erschreckend. Ein unnötiger, überflüssiger Film. Und spannend war er auch nicht.
2/10