Die Geschichte: Jemand gibt 'ne Party, doch die Gäste wünschen sich hinterher, zuhause geblieben zu sein. Oft schon gesehen, filmisch meistens im unteren Qualitätsbereich angesiedelt. Und dort pendelt sich auch „Unter Freunden" ein. Noch bevor man merkt, wie steif die Schauspieler agieren (wirklich gefallen hat mir lediglich Kamala Jones als Sara), beißt einem die schreckliche Optik moderner C-Horrorfilme in die Augäpfel. Jeder noch so miese Trash aus den Achtzigern sah besser aus, organischer, wärmer, nicht so wie in einer umgebauten Arztpraxis gedreht. Wirklich grausam.
Im Gegensatz zu den Brutalitäten; die sind nämlich maximal nett, wirken für das Entstehungsjahr jedoch eher überholt bzw. werden dies schon von manch semiprofessionellen Kurzfilmchen, die man so im Internet findet. Ein gewisser Unterhaltungswert ist dennoch gegeben, aber keiner, der auch nur einen Groschen an Ausgaben rechtfertigen würde; zumal gegen Ende durch die ewig gleichen dramaturgischen Kniffe der ewig gleiche Schwachsinn einkehrt. Und mich vorzeitig an die Tastatur treibt.
Denn: Weder das Genre Komödie wird hier auch nur gestreift, noch kommt echter Horror auf, der Gore lockt keinen Hound hinterm Ofen hervor, und die Darsteller können größtenteils nicht überzeugen. Außer für Horror-Junkies völlig uninteressant.