Review

kurz angerissen*

erstmals veröffentlicht: 22.09.2013

Soll das hier jetzt ein Epos werden? Die Digicam-Filmerei in High-End-Häusern geht jetzt schon in die vierte Runde, und wenngleich Teil 3 erstaunlich spannend war, begräbt „Paranormal Activity 4“ die Franchise jetzt hoffentlich endgültig, denn langweiliger wurde nicht mal im zähen Zweiten gepoltert. Fixpunkt ist ein blondes Mädel mit ihrer Laptopkamera, die im Haus ihrer Eltern unheimliche Entdeckungen machen muss, wobei ihr dauergeiler Freund ihr behilflich ist. Die Chose ist die ewig gleiche: Gegenstände verschieben sich oder verschwinden, fallen auf den Boden und hinterlassen Verwunderung, Decken werden weggezogen, schlafende Körper in die Luft gehoben, Geistererscheinungen formen sich aus dem Nichts. In Sachen Aufnahmetechnik will auch der Vierte nicht hinten anstehen und präsentiert erstmals die Aufnahme via Kinect-Kamera, die sorgt aber allenfalls dafür, dass das Wohnzimmer in neongrüne Punkte getaucht wird. Als Instrument zur Spannungserhöhung, wie die Schwenkkamera im dritten Teil, taugt sie leider nichts. Der inhaltliche Bezug zu den Vorgängern fällt auch äußerst flach aus und so wird ein fünfter Teil hoffentlich nicht mehr das Licht der Kameratechnik erblicken.

*weitere Informationen: siehe Profil

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