8
Eine Inzest- und Kannibalensippe inmitten der schottischen Highlands. SAWNEY ist ausgesprochen rüde (Vergewaltigungen kommen auch noch hinzu!), nur halt verständlicherweise längst nicht mehr originell. Kameraarbeit, Bilder und Atmosphäre stimmen aber: Das tolle Versteck der Übeltäter mitten in der urigen Natur wie aus einem verwunschenem Märchen hat was. Harte und prima umgesetzte Splatter Effects, ein actionlastiges Finale sowie die nicht einmal uninteressanten Passagen mit der Polizeiarbeit stärken dem Film zusätzlich den Rücken. So ist tatsächlich summa summarum einer der besten Vertreter des Backwoodshorrors der letzten 10 bis 15 Jahre dabei herausgekommen - und da gab es sehr wohl einige nennenswerte Kracher! Lediglich die beiden stummen, fast Ninja-artigen Heinis mit ihren Kapuzenjacken und Luftsprüngen wirken deplaziert.
6
Eine Art Texas Chainsaw Massacre in den schottischen Highlands. Die düster-kalte Schottland-Optik macht durchaus was her, die Kettensäge fehlt zwar, aber gorig wird’s trotzdem. Dennoch, irgendetwas fehlt dann doch zu einem 100% gelungenen TCM-Spin-Off. Die Leatherface-Verschnitte bleiben relativ profillos, dem Familienoberhaupt fehlt es an ernstzunehmender Bösartigkeit und das Mutter-Monster macht das Ganze nicht wirklich besser. Da wäre mehr drin gewesen, vor allem mehr Terror-Feeling.