Völlig missglücktes Brit-Horrorfilmchen um einen irren Künstler, der lebende Frauen per Metalleinschmelze in Skulpturen verwandelt.
Wie schon richtig beschrieben, könnte man es auf die erste und die letzte Szene dieses langweiligen Streifens belassen, um sich den Rest getrost einzusparen. Einem überaus stimmungsvollen wie vielversprechenden Auftrakt folgt das große weite Nichts bevor die letzten fünf Minuten alles nachzuholen vermöchten. Wenn man sich nur den Trailer anschaut hat man schon die besten 90 Sekunden gesehen.
Was der Zuschauer bekommt ist Pseudo-Horror ohne jegliche Suspense, Atmosphäre und Gewalt. Die eigentliche Umsetzung wird der provokativen Story nicht mal im Ansatz gerecht. Endlose Dialoge sind im ständigen Wechsel mit einer eigentlich simplen Handlung, die jedoch ständig ins Leere läuft.
Hauptdarsteller Michael Raven sieht aus wie die Rockstar-Variante von Peter Cushing und war anscheinend selbst mal DJ bevor es zum Film ging. Regisseur Ted Hooker hat sich mit seinem einzigen Bilderwerk garantiert kein Denkmal gesetzt.
Fazit: Langweilger und ereignisloser Laber-Horror mit erhöhter Wegdösgefahr. Man wartet ständig darauf, dass vielleicht doch noch was passiert, doch das ist nicht der Fall. Komplett zum vergessen.