Review
von Hellhammer
Der Streifen vereint mehr Gutes als erwartet, aber schauen wir uns das im Detail an liebe Leser.
Als ganz großes Plus haben wir neben jeder Menge - meist feinmaschigem Gefühl - Teresa Palmer, eine Frau bei der zumindest ich sofort nachvollziehen konnte, warum man sich unsterblich in diese Frau verliebt. Angefangen vom hübschen, unschuldigen Gesicht Marke Rauschgoldengel über die sportlich-perfekte Figur bis zu den schönen Augen und dem perfekten Lächeln haben wir hier ein perfektes Gotteswerk. Auf männlicher Seite überzeugen die beiden Hauptzombies, die langsam (Achtung Spoieler: durch Liebe bzw. die Inspiration dadurch) ihre Menschlichkeit zurückgewinnen und da sind wir auch bei den großen (gar nicht mal so aufgesetzt wirkenden Botschaften des Films):
Versuche das Beste aus allem zu machen! Nur wer aufgibt ist wirklich tot. Wer sich selber richtet nimmt sich jede Möglichkeit der positiven Veränderung. Liebe macht alles besser und schöner und heilt.
Das sind, obwohl von mir absichtlich banal und plakativ formuliert gut Botschaften, die hier einfühlsam transportiert werden - und das ist eine Menge mehr als die meisten Genrefilme (speziell des Zombiegenres) zu Stande bringen. Der Film ist nie langweilig, hat gute Bilder, gute Musik, gute Darsteller und sogar mit den skelettähnlichen Ghoulen gute Antagonisten im Angebot.
Auch Ungereihmtheiten im Drehbuch machen diesen guten Eindruck zu keiner Zeit zu Nichte. Vielleicht nimmt man diese als Kontrast sogar bewusst in Kauf um den Fokus noch einmal auf die Grundbotschaften des Films zu richten. Dazu zählt auch, dass Freundschaft und Vertrauen Mauern einreißen können (Schlussszene) und der Mensch immer die Möglichkeit hat sich zu ändern.
7,5 Punkte für den Film, die ich aber um einen Punkt für die Botschaften und das Gefühl auf 8,5 aufstocke.