Inhalt (englische Fassung):
Irgendwo in China, vor einem Jahrhundert. Constable Lu Ta Wah (Lee I Min) legt den Verbrechern mit gewitzter Art, zäher Natur und exzellentem KungFu das Handwerk.
Auch ein Mädchenhändler (Yu Chung-Chiu) wird von ihm gestellt und hinter Gitter gebracht.
An der Seite Lu´s steht nach einer Weile der agile "Monkey" (Blacky Ko), beide Männer bündeln schließlich ihre Kräfte.
Vom ominösen Lord Li (Lung Fei) erhalten die beiden einen Auftrag: 8 kostbare, kleine Jade-Pferde sind an einen bestimmten Ort zu bringen.
Und die sehr attraktive Tochter (Yang Rou-Lan) des Lords begleitet die beiden Kämpfer!
Ein Weg voller Gefahren, Anschlägen mit vergiftetem Brunnen-Wasser und etlichen Kämpfen stehen Lu Ta Wah und "Monkey" bevor.
Ihre Gegner, die u.a. die Jade-Pferde austauschen wollen, erweisen sich zum Teil als Schergen des Lords..., somit hat es mit ihrem Auftrag eine ganz andere Bewandtnis, als wie es zunächst schien!
Es kommt schließlich zum brutalen Show-Down der beiden Helden gegen Lord Li, der ein Meister der gefürchteten "Krabbenfaust"-Technik ist.............
Fazit:
Und wieder legt Regisseur Lee Tso-Nam einen Eastern-Actioner vor, der über dem Durchschnitt liegt, gleichwohl dieser Streifen nicht an seine besten Filme heranreicht.
Im Jahre 1979 drehte Lee Tso-Nam für das Label "First Films" in Hongkong diesen flotten KungFu-Actioner ab, der eine sehr einfache Story in zweckmäßiger Kulisse abhandelt, die nur eine Vielzahl von technisch feinen, rasant-kernigen und intensiv-dynamischen KungFu-Fights miteinander verbinden soll.
Ist von Seiten eines Eastern-Anhängers nichts dagegen einzuwenden, wenn die KungFu-Action überzeugt, und das tut sie!
Gleichwohl kann aber dadurch kein epischer Klassiker des Eastern-Genres entstehen, der groß im Gedächtnis bleibt und einen hohen Status erreichen kann.
Aber ein KungFu-Actioner der den Fan des Genres knapp eineinhalb Stunden gut unterhält!
So ist denn eigentlich auch schon alles über diesen reinen Unterhaltungs- und Actionfilm ala Fernost gesagt. Lee Tso-Nam dreht alles relativ flüssig ab, kleine Längen und Umständlichkeiten werden mit starker KungFu-Action ausgebügelt..., und die Atmosphäre ist zwar nüchtern, wenig Raumtiefe bietend, doch für die Fans des Genres gediegen genug..., nur eine kleine Movie-Town stand der Regie bei "First Films" zur Verfügung.
Lee I Min (aka Li Yi Min) und Blacky Ko (gleichzeitig der Kampf-Choreograph dieser Produktion) bilden ein agil-spritziges Duo, und müssen einen gefahrvollen Weg bestreiten.
Das ist schon mal der Ansatz..., Lee I Min lächelt zwar wieder, seine Figur soll -mal wieder- Gewitztheit ausstrahlen..., doch ist er wenn es drauf ankommt auch ernsthaft bei der Sache, und versteht dann auch keinen Spaß mehr.
Darüber hinaus ist Lee I Min ein Kampfkünstler, der auch akrobatisch überzeugt, und einen fast tänzerischen Stil zelebriert, was die Action denn visuell bereichert!
Blacky Ko ist der Sidekick, ohne ins Lächerliche zu verfallen steht er dem Haupthelden gar nicht mal ohne Esprit zur Seite.
Begleiterin der beiden ist die selten gesehene, äußerst attraktive Yang Rou-Lan..., eine Frau die wohl bei jedem Mann das Blut in den Adern zum Kochen bringen dürfe! Sie ist aber eher nur Blickfang, denn in einer gehaltvolleren Rolle.
Die Schergen des Villains sorgen für die Fights vor dem Finale..., und mit Henry Luk Yat-Lung und Chang Chi-Ping hat man da die richtigen Männer dabei.
Ma Cheung agiert als dubioser "Master Kah" mit langen, grauen Haaren..., Wong Chi-Sang ist ein viel gesehener Darsteller der Branche.
Und schließlich Lung Fei als oberster Villain..., der sich mit Lee und Ko einen beinahe sagenhaften Pas de trois des KungFu im Endfight liefert.
Das bringt mich abschließend zum Wichtigsten, zur KungFu-Action, wegen der man sich ja solche Streifen ansieht..., und da ich ja schon vereinzelt zuvor darauf einging, gleich zum Resümee:
Viele Kämpfe durchziehen diesen Actioner, technisch hochstehendes, vollendetes KungFu..., rasant choreographiert, und dynamisch-intensiv umgesetzt.
Hier kann "Mission kiss and kill" (diesmal im Original ein irreführender Titel..., da denkt man ja an was bondmäßiges, einen Super-Agenten, der nebenbei noch Blondinen stemmt), im deutschen: "Im Würgegriff der gelben Schlange", überzeugen..., ja, der Eastern-Fan hat seinen Spaß, und kann trotz dünner Story und kostengünstigem Ambiente wunderbar mit diesem Streifen leben!
7/10.