Review

Wenn Dracula das Filmchen sieht gibt es echt Ärger…

Wie nicht anders zu erwarten, haben wir es hier mit einem C-Filmchen erster Ordnung zu tun. Die Geschichte des Immobilienmaklers Jonathan Harker in Los Angeles der mit dem undurchsichtigen neuen Kunden Vladimir Sarkany (!) ein Geschäft eingeht und sich wundert, warum dieser nicht nur an dessen Frau interessiert ist, sondern auch auf einmal ganz andere unschöne Eigenschaften hat, ist nicht mehr als eine lasche Overground-Adaption der Dracula Story in die Neuzeit die sich sogar im Vorspann auf Bram Stokers Original bezieht.

Dabei ist DRACULA REBORN von der Ausstattung gar nicht mal so mies und die Darsteller und Drehorte sind wirklich in Ordnung für diese Kategorie des Dracula-Trashs der besser aussehen will als er ist. Auch die Synchronisation ist weit besser als in vielen hochwertigeren Filmen und somit kann man dem Film als Dracula-Subgenre-Komplettist mit ganz wenig bis Null Erwartungen durchaus eine Chance geben. Aber mehr als ein paar atmosphärische Szenen gibt es nicht zu bewundern.

Zu gefühlten 90% besteht DRACULA REBORN im Hauptteil aus mittelmäßigen Dialogen bemühter Darsteller in einer absolut durchwachsenen Dramaturgie die wirklich niemanden vom Hocker reißt und zum Durchhalten bis zum Ende ist Geduld gefragt. Leider sind auch keine nennenswerten Goreeffekte und keine einzige Überraschung zu verzeichnen. Dafür aber viel Längen im Mittelteil und nur in den letzten 10 Minuten wird mal ein wenig Action und ein ausgerissenes Herz geboten. Dracula selbst sieht aus wie eine Mischung aus Mr. Hyde und einem Brandopfer. Und Tschüss….

2/10 Punkten

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