Alle Kurzkommentare


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Ich verstehe nicht warum der Film so gut wegkommt: Die Story ist völliger Nonsens und absolut unspannend, bzw. sau langweilig. Hier passiert 40 Minuten lang nichts, bevor am Ende ein paar wenige, dafür aber schöne und handgemachte Old-School-FX zu sehen sind. Die Creature-FX erinnern am ehesten an John Carpenter's The Thing (1982), wobei deren Qualität natürlich nicht erreicht wird. Es wird auch nicht "gesplettert", ein paar Tentakel hier, eine Metamorphose, etwas Schleim und ein Organklumpen da: Das wars! Wer Filme wie, GUZOO (1986), CONTON (1987), GAKIDAMA (1985) oder BIOTHERAPY (1986) mag, kann mal einen Blick in eine Veröffentlichung von Cinestrange Extreme werfen. Von genannten Filmen ist Cyclops aber wirklich der langweiligste.

4

Den habe ich nur auf Kantonesisch, ohne jegliche Subtitles und auch noch in ziemlich mieser Bildqualität sehen können, weshalb mir viele Details verborgen geblieben sein dürften. Andererseits hat gerade das nur noch mehr zur geheimnisvollen Aura des obskuren Films beigetragen. Was gibt es neben schlechtem 80er Keyboardsound noch so alles zu vermelden? Die Story kommt zunächst nur schleppend voran, das lässt sich trotz mangelnder Sprachkenntnisse feststellen. In den ersten 35 Minuten passiert so gut wie nichts, bevor urplötzlich am Ende eine Flut von schleimigen Metamorphosen à la DAS DING AUS EINER ANDEREN WELT, die allerdings keinen Sinn ergibt und nur unbeholfen getrickst ist, über den Zuschauer hereinbricht. Fazit: Nur für absolute Fans von Nippon-Absurditäten.

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