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HÄNSEL UND GRETEL: HEXENJÄGER scheint eine eigene kleine Welle von etwas "anderen" H&G-Verfilmungen losgetreten zu haben. Der Kinofilm kommt einem nach BLACK FOREST wie ein Geniestreich und Mega-Epos vor, so billig und bekloppt ist dieser Nachahmer. Das Geld hat nicht einmal für eine Fantasy-Umgebung gereicht, darum spielt BF in unserer gegenwärtigen Welt und dort auch bloß in ein paar wenigen Räumlichkeiten. Märchenhaft ist hier nur wenig. Allenfalls die Schnürcorsagen der niedlichen Molly Quinn haben etwas Altmodisches und Verspieltes an sich. Und: Die böse alte Hexe als lesbische Drogendealerin und die von ihr angelockten Kinderchen als bekiffte Teenager, die ihre neue magische Grasmischung wollen?! Eine wirklich eigenwillige Neuinterpretation der alten Grimmgeschichte; Hierfür muss sich der Drehbuchschreiber wohl auch den einen oder anderen Joint genehmigt haben.

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