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Kurioser und doch weitgehend langweiliger Cyber-Streifen, der weder als Jugendabenteuer, Komödie oder als Thriller durchgeht noch zu Takashi Miikes restlichem Schaffen zu passen scheint. Eigentlich handelt es sich um eine kitschige Teenie-Romanze mit viel rosa Kirschblüten, die gelegentlich durch etwas Action aufgebrochen wird. In jedem Fall altern Filme mit so einer Handlung rapide und miserabel, vor allem in visueller Hinsicht, weil sich Computergrafiken und digitale Effekte so rasend schnell weiterentwickeln. Und tatsächlich schaut das virtuelle Abbild des verstorbenen Mädchens, dieses Rasenmäher-Girl mit seiner klischeehaft monotonen Roboterstimme, doch sehr nach 90er Playstation 1 aus. Naiv ist auch die Darstellung der TRON-artigen Welt auf der anderen Seite des Bildschirms. Es spielt angeblich mal wieder irgend so eine J-Pop-Girlband mit - und das ist eigentlich nie ein gutes Zeichen.

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