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Ein irrer Samurai entführt eine Frau, um sie genüßlich zu zerstückeln. Erst schneidet er ihr die Hände ab, dann ihre Armstümpfe, dann sägt er ihr die Beine ab, dann schlitzt er ihr den Bauch auf und hackt ihr dann zu guter letzt den Kopf ab, um ihr dann aber noch, um das Tüpfelchen auf's i zu setzen, ein Auge mit dem Löffel herauszupulen.

Das ist im Großen und Ganzen die "Handlung" von FLOWERS OF FLESH AND BLOOD. Spannung kommt dabei natürlich eher weniger auf, was aber auch nicht Sinn und Zweck des Filmchens ist.

Im Mittelpunkt stehen hier, ganz klar, die Splatter-Effekte. Die sind sehr hart, schwanken aber zwischen gut und amateurhaft. Sehr gelungen und realistisch sieht die Szene aus, in der der Samurai der Frau die Arme abschneidet.
Eher lächerlich und billig kommt dagegen die Ausweidungs- und die Kopf-ab-Szene rüber.
Die meisten Splatter-Szenen bestehen darüber hinaus aus Ultra-Close-Ups. Es wird also teilweise so nah an das Gemetzel rangezoomt, dass man oft nur noch "rot" sieht.

Eingefleischte Gorehounds dürften die Effekte aber nicht mehr schocken. Zumal es keine Handlung gibt, fehlt jeglicher Bezug zu den Personen, außerdem lässt der Film weder übermäßig kranke, noch düstere Atmosphäre aufkommen.
Da der Streifen aber angeblich auf wahren Begebenheiten beruht, regt er teilweise durchaus zum Nachdenken an.

Fazit: Definitiv nur ein Film für Splatterfans und Gorehounds! Auch wenn die Effekte zwar oft sehr gut sind, spielen sie nicht in der ersten Liga. Wer sich ein bisschen im Splatterbereich auskennt, wird mit GUINEA PIG 2 bestimmt nicht das Maß aller Dinge erleben.
Trotzdem sehenswert.

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