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Und die Folterei ging weiter. 1985 wurde mit „Flowers of Felsh and Blood“ gleich der zweite Teil der „Guinea Pig“ Reihe abgedreht und bietet zwar etwas mehr Unterhaltung (wenn man das überhaupt so nennen kann) als der Vorgänger, von einem guten filmischen Beitrag ist das Gerät aber immer noch meilenweit entfernt.

Ein nicht ganz dichter Killer geht um und schnappt auf der Straße die ein oder andere Frau weg, nur um sie dann zu Hause im Keller fein säuberlich zu zerlegen und dummes Gewäsch zu faseln. Der Zuschauer darf bei einer Schlachtung anwesend sein.

Ähnlich wie beim sauschlechten Vorgänger wird auch hier versucht durch eine anfängliche Laufschrift einen gewissen Realismus zu verbreiten. Glauben tut man natürlich nix von dem Gesülze. Und eigentlich gibt es hier nicht wirklich viel Neues für den TV Sadisten.

Erneut wird eine Frau über die gesamte Lauflänge zu Tode gefoltert. Dokumentiert wird dies durch den Killer himself im tuntigen Samuraioutfit mit schlecht angeschminkten schwarzen Zähnen. Einen Sinn gibt das alles zwar nicht, aber durch den erhöhten Trasheinschlag ist die Zelluloidverschwendung schon deutlich besser zu ertragen. Auch in Sachen Kamera läuft hier alles runder und es wurde mehr Wert auf einen Filmlook gelegt, als auf eine verwackelte Dokukamera.

Meckern kann man wie man will, die Effekte sind dafür ziemlich erstklassig und sehen auch heute noch verdammt gut aus. Und so dürfen sich Gorefans an einigen Splatterhammern erfreuen. Alle anderen sollten die knapp 40 Minuten besser nutzen und lieber das örtliche Telefonbuch lesen.

Fazit: Bessere aber immer noch sauschlechte Variante eines Zeitvertreibs. Für angehende FX Künstler allerdings ein Muss.

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